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Dortmund: Spieler warnen vor Leichtsinn und dem Gegner Zenit St. Petersburg

Die Spieler des Vorjahresfinalisten warnen vor Unachtsamkeiten. Der Gegner aus Russland sollte, trotz der guten Ausgangssituation, nicht unterschätzt werden.

Dortmund. Borussia Dortmund geht nach dem 4:2-Erfolg bei Zenit St. Petersburg mit einem ordentlichen Polster ins Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals. Trotz der vier Auswärtstreffer wird der BVB die Begegnung am Mittwoch (20.45 Uhr im Liveticker bei Goal) nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Robert Lewandowski warnte bereits am Samstag nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach seine Teamkollegen: "Wenn wir so spielen wie gegen Gladbach, wird das nicht einfach." Bereits vor dem Hinspiel in St. Petersburg patzte der BVB in der Bundesliga beim 0:3 in Hamburg. Kapitän Sebastian Kehl weiß: "Wenn wir diese Ausgangsposition nicht nutzen, dann sind wir selbst schuld."

"Das Rückspiel wird harte Arbeit"

Auch Jonas Hofmann ist sich der Tatsache bewusst, dass es im Fußball manchmal schnell gehen kann. "Wir stehen eigentlich schon mit einem Fuß im Viertelfinale, aber Zenit reicht ein 3:0... Das klingt vielleicht verrückt, aber wir lagen auch aus dem Nichts in St. Petersburg mit 2:0 vorne", meinte der Youngster.

Kevin Großkreutz zeigte sich ebenfalls gewarnt vor dem russischen Gegner: "Auch das Rückspiel wird harte Arbeit. St. Petersburg hat sehr viel Geld ausgegeben. Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hulk ist ein bulliger Spieler, den man nicht leicht umhauen kann. Er kann aus allen Lagen schießen. Aber im Hinspiel haben wir das auch schon gut gemacht."

Klopp wieder einmal im Mittelpunkt

Trotz der misslungenen Generalprobe am Wochenende richteten sich die Blicke überwiegend auf Jürgen Klopp, der zum achten Mal in seiner Karriere auf die Tribüne verbannt wurde. Am Montag belegte der DFB ihn mit einer Strafe von 10.000 Euro. Deniz Aytekin, Schiedsrichter der Partie gegen Mönchengladbach, hatte nach Informationen der Bild im Spielbericht vermerkt, dass sich Klopp "mehrfach unflätig verhalten" haben soll.

Der impulsive Trainer fasste die Situation anders auf: "Der Vierte Offizielle hat mich hochgeschickt. Ich weiß, was ich gesagt habe, es gab eine Situation, da habe ich mich zu ihm umgedreht und ihm gesagt, da pfeifst du jetzt nicht. Mehr war nicht. Ich bin oft zu Recht bestraft worden, diesmal war nichts." Klopp stimmte dem Urteil trotzdem zu.

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