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Robben: Wenger ein schlechter Verlierer

Der Niederländer hat auf die Verbal-Attacke von Wenger reagiert. Er kritisiert den Arsenal-Trainer wie schon nach der ersten Partie scharf.

München. Die Privatfehde zwischen Arjen Robben und Arsene Wenger geht in die nächste Runde: Wie nach dem Hinspiel beklagte der Trainer des FC Arsenal auch nach dem zweiten Duell im Achtelfinale der Champions League gegen Bayern München (1:1) die Spielweise des Flügelflitzers und nannte ihn einen "Schwalbenkönig".

Für Robben war das Nachtreten ein Zeichen dafür, dass der Franzose ein schlechter Verlierer sei. "Wenn du siegst, sei glücklich und genieße. Aber wenn du verlierst, fange nicht an über dumme Sachen zu diskutieren", meinte der 30-Jährige zu ITV Sport. "Es waren zwei Elfmeter, aber ich will mich nicht verteidigen. Von einem großen Manager erwartet man ein bisschen mehr, wenn er verliert."

Robben macht "das Maximum aus dem Nichts"

Schon im Hinspiel zeigte der Schiedsrichter nach einem Kontakt zwischen Robben und Wojciech Szczesny auf den Punkt und dem Keeper die Rote Karte. Am Dienstag gab es in der Nachspielzeit erneut einen Strafstoß, nachdem Robben zu Boden gegangen war. "Er ist ein sehr guter Spieler, aber auch ein Schwalbenkönig. Er flog gut (im ersten Spiel, Anm. d. Red.) und er machte es heute wieder", erklärte Wenger.

Was ihn aber viel mehr nervte, war eine Szene in der zweiten Halbzeit, in der Robben sich nach einem Zweikampf mit Santi Cazorla theatralisch und verspätet fallen ließ. "Er ist einer der besten Spieler, aber als er vorbei war, ließ er sich fallen und wollte das Foul haben", bemerkte Wenger. "Er ist sehr gut darin, das Maximum aus dem Nichts zu machen."

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