Zenit St. Petersburg: Dortmund-Gegner entlässt Trainer

Der russische Verein trennt sich nach einem Unentschieden beim Abstiegskandidaten Tom Tomsk von seinem Trainer. In der Königsklasse ist ein Weiterkommen unwahrscheinlich.
Sankt Petersburg. Der russische Erstligist Zenit St. Petersburg, Borussia Dortmunds Gegner im Achtelfinale der Champions-League, hat Trainer Luciano Spalletti entlassen, das bestätigte der Verein am Dienstag. Die Entscheidung war bei einem Treffen des Aufsichtsrats am Montag gefällt worden. Interims-Nachfolger soll der ehemalige Nationalspieler Sergej Semak sein.

In der Premier Liga steht St. Petersburg nach einem enttäuschenden 0:0 gegen den Abstiegskandidaten Tom Tomsk am Wochenende trotz erheblicher Investitionen nur auf Rang zwei hinter Lokomotive Moskau. Und auch in der Königsklasse sind die Chancen auf den Viertelfinaleinzug nach der 2:4-Heimniederlage gegen den BVB gering.

Investitionen und zwei Meisterschaften helfen nicht

Seit 2012 hatte Zenit über 130 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Dadurch konnten unter anderem der Brasilianer Hulk und der Belgier Axel Witsel nach Russland gelotst werden.

In den Jahren nach seinem Amtsantritt 2009 hatte Spalletti mit dem Verein zwei Meisterschaften und den russischen Pokal gewonnen. Zudem war der Italiener der erste Trainer, mit dem Zenit die K.o.-Phase der Champions League erreicht hat.

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