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Anatoly Tymoshchuk: "Zuhause sind wir schwer zu schlagen"

Anatoly Tymoshchuk und Dietmar Beiersdorfer kennen Borussia Dortmund noch allzu gut aus ihrer Zeit in der Bundesliga. In der Champions League trifft man jetzt wieder aufeinander.

St. Petersburg. Nächste Woche greift auch wieder Borussia Dortmund in das Titelrenn der Champions League ein. Beim Gegner Zenit St. Petersburg warten mit Anatoliy Tymoshchuk und Dietmar Beiersdorfer zwei bekannte Gesichter aus der Bundesliga auf den BVB, die zwar Respekt vor Dortmund haben, aber sich auch Chancen ausrechnen.

Vor dem Hinspiel am kommenden Dienstag in St. Petersburg äußerten sich der 50 Jahre alte frühere Spieler und Funktionär des Hamburger SV sowie der ehemalige Bayern-Profi (2009-2013) exklusiv im "Gazprom Google+ Hangout".

"Obwohl zurzeit einige wichtige Spieler verletzt sind, ist Borussia Dortmund ein sehr starker Gegner. Im Trainingslager haben wir uns mit der Mannschaft zwei BVB-Spiele angesehen", erzählte Tymoshchuk. Der Defensiv-Spezialist sieht vor allem in Lewandowski, Sahin und Reus Gefahren für sein Team.

"Müssen 100 Prozent unserer Leistungsstärke bringen"

Ganz Chancenlos glaubt der Ex-Bayern-Spieler seine Mannschaft aber nicht. "Unsere Mannschaft ist fit, und wir sind alle voll konzentriert auf das Spiel. Wir sind sehr heimstark, und unsere Stärken liegen insbesondere in unserer schnellen sowie technisch versierten Offensive. Ein weiteres Plus ist unser großes Kämpferherz." Ganz optimal sei die Vorbereitung auf das Spiel wegen der Winterpause in Russland aber nicht gewesen: "Wir hatten bisher nur Freundschaftsspiele. Das ist nicht die beste Vorbereitung."

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Auch der frühere HSV-Sportchef und jetzige Sportdirektor von Zenit Dietmar Beiersdorfer stuft den Gegner sehr stark ein. "Wir erwarten sie sehr stark. Sie haben mittlerweile eine gefestigte Mannschaft, die sogar letztes Jahr im Finale der Königsklasse stand. Wir müssen 100 Prozent unserer  Leistungsstärke abrufen um gegen sie besteh zu können", sagte Beiersdorfer. Dortmund spiele seiner Meinung nach in der derzeit besten Liga der Welt.

Was in Hamburg derzeit geschieht ist "sehr traurig"

Die Entwicklung bei seinem ehemaligen Verein empfindet Beiersdorfer als sehr traurig. "Ich bin noch eng mit Hamburg verbunden, viele Freunde von mir leben dort. Das ist eine sehr traurige Situation für den Klub." Das sportliche müsse endlich wieder in den Vordergrund gerückt werden.

Die Hoffnungen liegen nun bei Mirko Slomka. "Ich hoffe, dass der neue Trainer positive Impulse setzen kann und dies dazu beiträgt, das Sportliche wieder in den Vordergrund zu rücken. Falls alles nichts mehr hilft, kehre ich nach Hamburg zurück", so der 50-Jährige mit einem Schmunzeln.  

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