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Joachim Löw: „Manuel Neuer kennt Elfmeter von Mesut Özil“

Pfiff von Rizzoli. Elfer für die Gunners. Neuer hält. Nationaltrainer und Torhüter erklären, dass es ein großer Vorteil ist, den Schützen zu kennen.

London. Beim Sieg des FC Bayern München gegen den FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der Champions-League war auch Bundestrainer Joachim Löw im Stadion.

In der neunten Minute nahm Jerome Boateng Mesut Özil von den Beinen, Schiedsrichter Nicola Rizzoli pfiff Elfmeter für den Klub aus London. Den schwach geschossenen Elfer von Özil hielt Manuel Neuer. Löw ahnte den Vorteil des Münchners, wie er der Müncher Abendzeitung berichtete: "Ich hatte für Mesut nicht so ein gutes Gefühl, denn Neuer kennt seine Art zu schießen bestens."

Spieler über Elfmeter-Duell

Auch der Torhüter sagte im Interview mit dem ZDF später: "Es ist wichtig zu wissen, dass er lange wartet und eigentlich erst während des Anlaufs überlegt wo er hinschießt." Die Spieler kennen sich aus der Nationalmannschaft und der gemeinsamen Zeit bei Schalke 04.

"Wir hatten eine richtig großartige Möglichkeit, in Führung zu gehen. Aber wenn man die nicht nutzt... Gegen Bayern musst du eiskalt sein, sonst hast du keine Chance. Dies soll aber kein Vorwurf an Mesut sein. Mesut wird sich umso mehr ärgern," äußerte sich Per Mertesacker beim SID.

"Er wird stärker zurückkommen"

Der Abwehrspieler bedauert Özil, ist sich aber sicher, dass dieses Ereignis ihn noch mehr stärken wird: "Wir haben schon während des Spiels versucht, auf ihn einzuwirken, aber das war schwierig. In so einem großen Spiel so eine Chance zu vergeben, das nagt schon. Das hat man auch gemerkt. Wir müssen ihn schnell aufbauen. Er wird stärker zurückkommen. Wir brauchen ihn. Es ist schwer, 50 Spiele auf Topniveau zu spielen. Wir müssen ihn ermutigen."

Die Anwesenheit des Bundestrainers erklärt sich durch die Ansammlung von Nationalspielern. Die Münchner starteten mit fünf Deutschen in der ersten Elf. In der zweiten Halbzeit kam Thomas Müller für den unauffälligen Mandzukic. Für die Heimmannschaft hielt Mesut Özil die deutsche Fahne hoch. Lukas Podolski sah das Spiel nur von der Bank aus.

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