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Arjen Robben: Spuck-Vorwurf ungerechtfertigt

Arjen Robben stand im Zentrum der Spielanalyse. Der Bayern-Spieler wurde von Arsenals Szczesny strafstoßwürdig gefoult, soll außerdem Sagna angespuckt haben.

London. Nach dem 2:0-Auswärtssieg des FC Bayern München im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Arsenal stehen die Zeichen auf Weiterkommen. Ein Akteur rückte besonders in den Blickpunkt: Arjen Robben. Er war der Gefoulte und sorgte mit einer angeblichen Spuck-Affäre im Internet für Unruhe.

Trotz der guten Ausgangslage warnte Robben nach Abpfiff: "Das war nur ein Spiel. Wir haben noch das Rückspiel, das haben wir letztes Jahr verloren. Da wartet noch ein schweres Spiel", wird der Niederländer von der Münchener Abendzeitung zitiert. Und weiter: "Arsenal war viel besser, haben uns eigentlich überlaufen die ersten 15 Minuten. Zum Glück hält Manuel den Elfmeter." Nach dem verschossenen Strafstoß von Mesut Özil habe man es "besser gemacht."

Elfmeter ein "Schlüsselpunkt"

Die Rote Karte sah Robben als "einen Schlüsselpunkt im Spiel." "Toni spielt super hinter die Verteidigung, ich bin früher dran, nehme ihn an, danach läuft er voll in mir rein, da ist Kontakt, ich gehe zu Boden", so Robben zur Elfmeterszene für den Rekordmeister. Die Einschätzung des 30-Jährigen: "Elfmeter ganz klar, über Rot kann man diskutieren." Er räumt aber auch ein: "Ich habe den Ball ehrlich gesagt nicht mehr gesehen."

Für den Flügelspieler sind die Bayern aber noch nicht im Viertelfinale: "Die sind gut, das haben wir die erste Viertelstunde gesehen, wir sind gewarnt."

Spuk-Missverständnis in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Netzwerken und in Internetforen diskutierten Fans hitzig über eine andere Szene mit dem Niederländer. Robben lehnte sich über den am bodenliegenden Gegenspieler Bacary Sagna und entschuldigte sich mit einem  kurzen Streichler. Dabei ist sichtbar zu erkennen, dass ein Tropfen Flüssigkeit aus der Richtung des Bayern-Akteurs auf Sagna niederfällt.



Die Internetgemeinde reagierte in Teilen empört, nahmen ihre Anschuldigungen später aber wieder zurück. Eine genaue Betrachtung der TV-Bilder zeigt, dass es sich um Schweiß handelt und nicht um Spucke.

Auch Sagna stellte klar: "Er hat mich nicht angespuckt." Robben nach dem Abpfiff: "Wenn ich das machen würde, würde ich mich selbst vom Platz schicken. Das würde ich nie machen!" Und weiter: "Da kann man was draus machen. Ich habe Glatze. Da kommt Flüssigkeit."

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