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Faty über Bayer Leverkusen: "Es wird ein hartes Match für PSG"

Ricardo Faty kennt noch einige Bayer-Akteure aus seiner Zeit in Leverkusen und glaubt, dass PSG kein leichtes Spiel im Achtelfinale haben wird.

Paris. Ricardo Faty war 2007 für ein halbes Jahr an Bayer Leverkusen ausgeliehen. Der Spieler von AC Ajaccio warf nun einen Blick zurück auf seine Zeit bei Bayer und auf die kommende Partie der Wekself gegen Paris-Saint-Germain.

Ricardo Faty kennt die Pariser aus der französischen Ligue Un und Bayer Leverkusen aus alten Tagen. Bei der kommenden Champions-League-Begegnung zwischen den beiden Teams, teilt er nicht die Meinung vieler seiner Landsleute: "Es wird ein hartes Match für PSG. Viele Leute in Frankreich glauben, dass es eine klare Sache wird, aber ich nicht."

"Leverkusen wird auf Fehler des Gegners warten und auf Konter spielen. Leverkusen kann sicher ein Unentschieden im Hinspiel rausholen, doch im Rückspiel in Frankreich wird dann Paris den Einzug in die nächste Runde schaffen", so der Mittelfeldspieler weiter.

Faty bereut Abgang

Faty wurde damals von Rudi Völler aus Rom ausgeliehen, doch lange hielt es der Franzose nicht bei Bayer aus. Eine Entscheidung, die der heute 27-Jährige bereut: "Ich glaube, ich hätte länger in Leverkusen bleiben sollen. Ich war nur sechs Monate da und hätte bis Saisonende beim Team bleiben sollen. Ich war noch sehr jung und schnell ungeduldig, wenn ich nicht gespielt habe."

"Ich habe dann Rudi Völler gefragt, ob ich den Klub vorzeitig verlassen kann. Völler wollte mich überreden zu bleiben, denn er war auch derjenige, der mich aus Rom geholt hatte. Aber ich habe zwischen August und Dezember 2007 keine Minute gespielt und meine Entscheidung war gefallen", so Faty weiter.

Castro hatte das Format für Barca oder Real

Einige Spieler, mit denen Faty früher zusammenspielte, sind noch heute in Leverkusen und der Franzose ist begeistert von Castro & Co.: "Gonzalo Castro hat mich am meisten beeindruckt während meiner Zeit in Leverkusen. Er war erst 20 Jahre alt und hatte schon 70 Bundesligaspiele gemacht. Er dachte damals, er könnte es auch bei Barca oder Real schaffen. Er ist heute immer noch ein wichtiger Spieler bei Bayer."

Auch Stefan Kießling hat er noch gut in Erinnerung: "Kießling hatte eine schwere erste Saison in Leverkusen. Er wurde von den Medien und den Fans oft kritisiert. Er hat vor dem Tor nicht immer glücklich ausgesehen. Dann hat Leverkusen Gekas gekauft und den Druck erhöht."

"Er hat sich immer weiterentwickelt und ist heute einer der besten Stürmer Europas", so Faty abschließend.

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