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Der ehemalige Spieler des Rekordmeisters und Europameister von 1996 fand lobende Worte für die drei deutschen Spieler des FC Arsenal.

London. Der frühere Nationalspieler und England-Legionär Markus Babbel hat Mesut Özil geraten, "an seiner Körperspannung zu arbeiten, das ist in England wichtig. Die Briten wollen immer volles Brett.
Fußballerisch ist er natürlich grandios, keine Frage", sagte der 41-Jährige, zuletzt Trainer bei 1899 Hoffenheim, im Interview mit dem Münchner Merkur (Dienstag-Ausgabe) über den Profi des FC Arsenal.

Dagegen seien die Auftritte von Lukas Podolski in der Premier League "eine Überraschung", äußerte Babbel vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Gunners in der Champions League am Mittwoch (20.45 Uhr/Liveticker bei Goal) gegen Bayern München: "Ich hätte ihm nicht zugetraut, dass er es in England packt. Ehrlich gesagt, fand ich ihn bei Bayern und Köln zu faul. Aber er hat sich entwickelt. Wenn er kommt, brennt es."

"Gegen die Großen bekam Arsenal oft auf den Sack"

Lob zollte der Europameister von 1996 auch dem dritten deutschen Nationalspieler beim FC Arsenal. Per Mertesacker erfahre "eine unglaubliche Wertschätzung, weil er sich in diesen Klub hineingekämpft hat. Seine Leistungen waren zuerst nicht das Gelbe vom Ei, er gab aber nie auf, das imponiert den Briten. Jetzt ist er Kapitän, sein Vertrag soll verlängert werden - Hut ab!"

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Trotzdem traut der Ex-Münchner Babbel, der vier Jahre in England bei Liverpool und Blackburn gespielt hat, Arsenal im Duell mit den Bayern nicht viel zu. Im Vergleich zum Vorjahr seien sie "nicht stärker, haben viele Verletzte. Wenn der FC Bayern konzentriert agiert, ist Arsenal kein Problem. Man sieht das auch in der Premier League: gegen die Großen bekam Arsenal oft auf den Sack."

Beim deutschen Rekordmeister traut er indes Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Co. Großes zu. "Die aktuellen Spieler können eine Ära prägen, ihre Namen werden noch in Jahrzehnten ehrfürchtig geflüstert. Noch heute sagen die Leute ja: 'Mensch, der Beckenbauer, der Maier, der Müller - das waren Zeiten!' So wird man mal von Lahm, Schweinsteiger, Müller, Alaba, Neuer und Kroos reden", sagte Babbel, seit seiner Entlassung 2012 in Hoffenheim ohne Job.

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