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Aubameyang: "Es geht nicht immer nur um Trophäen"

Aubameyang will mit Dortmund hoch hinaus und fühlt sich in Stadt und Land pudelwohl. Klopp versteht er blind, trotz harter Arbeit gönnt er Lewandowski die Torjäger-Kanone.

Dortmund. Pierre-Emerick Aubameyang hofft auf titelreiche Jahre bei Borussia Dortmund und verdeutlichte in einem Interview seine professionelle Einstellung. In Dortmund fühlt er sich wohl, Robert Lewandowski gönnt er die Torjägerkanone. Auch in dieser Saison will der 24-Jährige nach dem Supercup wenigstens noch einen Titel, misst Erfolg aber nicht nur in Form von Trophäen.

"Ich bin hungrig, ich bin jung und ich bin Fußballer. Ich will alles gewinnen. Am liebsten mit dem BVB irgendwann die Champions League, natürlich auch die Meisterschaft und den Pokal", betonte Aubameyang in der Sport Bild. Dennoch seien auf dem Platz auch andere Dinge wichtig: "Es geht nicht immer nur um Trophäen, es geht vor allem um die Art und Weise, wie man Fußball spielt. Wir werden alles versuchen, noch in dieser Saison etwas in den Händen zu halten."

Selbstkritischer Teamplayer

Dafür arbeitet der Gabuner hart: "Nach den Spielen mache ich zu Hause noch so eine Art eigene, private Videoanalyse. Ich schaue verschiedene Szenen von mir - Torabschlüsse zum Beispiel - noch mal genau an. Ich beobachte, wie ich mich dort verhalten habe, was gut war oder was ich beim nächsten Mal besser machen kann."

Obwohl er selbst nur zwei Treffer weniger hat, gönnt Aubameyang die Torschützenkanone Robert Lewandowski: "Ich hoffe noch mehr, dass er sie holt. Er arbeitet so sehr für die Mannschaft, haut sich rein - er hätte es verdient." Daher werde der Pole trotz seines bevorstehenden Wechsels zum FC Bayern auch nicht aufgezogen: "Wir lassen ihn da total in Ruhe. Letztes Jahr ging Mario, nun Lewy. Das ist der Gang der Dinge."

"Verstehe Klopp fast blind"

Der Stürmer selbst fühlt sich beim BVB zurzeit allerdings pudelwohl und hat die Anforderungen von Trainer Jürgen Klopp trotz seiner Sprachprobleme bereits verinnerlicht: "Ihn verstehe ich mittlerweile fast blind. Natürlich noch nicht alles, aber er arbeitet viel mit Gestik und Mimik. Und wenn ich gewisse Sachen fünfhundert Mal höre, weiß ich auch, was er von mir will, wenn ich seine Worte nicht verstehe."

Selbst Stadt und Land haben es ihm angetan. "Mir wurde vorher erzählt, dass Dortmund eher eine Arbeiterstadt ist, halt nicht Paris oder Rom. Aber mir gefällt es hier wirklich extrem gut", so der 24-fache Nationalspieler: "Natürlich die Atmosphäre, die vollen Stadien. Das ist fantastisch. Und die deutsche Mentalität. Wenn man hier A sagt, heißt das auch A. Die Leute sind sehr offen und geradeaus. In Frankreich ist das etwas anders."

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