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Watzke: Kluft zu Bayern wird nach Allianz-Deal noch größer

Borussia Dortmunds Geschäftsführer zeigt sich nach dem Allianz-Einstieg beim FC Bayern München besorgt. Er befürchtet eine noch stärkere Bayern-Dominanz in der Bundesliga.

Dortmund. Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund prognostiziert, dass sich der FC Bayern München durch den Allianz-Einstieg noch weiter vom Rest der Bundesliga absetzen wird. Der derzeitige Tabellenführer scheint für ihn mit dem frischen Geld des Versicherungskonzerns auf lange Sicht uneinholbar zu sein.

''Ich kann die Bayern zu diesem Geschäft nur beglückwünschen – das ist Marktwirtschaft'', sagte Watzke der Bild. ''Die Kluft zum Rest der Liga wird dadurch aber natürlich noch ein Stück größer…'' Der Deal kommt für den 54-Jährigen nicht überraschend: ''Diese Entwicklung war abzusehen, es gab ja wohl schon länger Verhandlungen über den Allianz-Einstieg.''

110 Millionen für die Bayern

Gestern hatte der Rekordmeister den Einstieg der Allianz AG bekanntgegeben. Demnach kauft sich das Unternehmen mit 110 Millionen Euro bei Bayern ein, bekommt 8,33 Prozent der Anteile. Außerdem sichert sich die Allianz AG die Namensrechte an der Arena bis 2031. In die soll auch das Geld fließen: Bayern kann dadurch sein 2005 eröffnetes Stadion komplett abbezahlen.

Neben Adidas und Audi ist der Versicherungskonzern nun der dritte große Teilhaber an der FC Bayern AG. Alle drei Partner halten jeweils 8,33 Prozent der Anteile an der FC Bayern AG.

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