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Die UEFA will offenbar den Druck auf Klubs mit zu großen Ausgaben erhöhen. Demnach könnte im Extremfall die Champions League ohne einige ihrer größten Stars über die Bühne gehen.

Zürich. Die UEFA will offenbar den Druck auf sämtliche Vereine erhöhen, die gegen das Financial Fairplay (FFP) verstoßen. Der Exekutivausschuss soll einen entsprechenden Strafenkatalog bereits verabschiedet haben. Klubs mit zu hohen Ausgaben müssten demnach künftig in der Champions League oder der Europa League auf einige ihrer größten Stars verzichten.

Wie der Kicker berichtet, sollen Topstars, die über eine Neuverschuldung ihres Vereins engagiert worden sind, in Europapokalspielen nicht mehr mitwirken dürfen. Nach der Formel "Gesamtsumme geteilt durch Spielergehalt" sollen so künftig Akteure von der Meldeliste für den Europapokal gestrichen werden können.

Spieler von Meldeliste streichen

Konkret bedeutet das: Für den Verstoß eines Vereins gegen das das FFP in Höhe von beispielsweise zehn Millionen Euro müssten einer beziehungsweise mehrere Spieler mit Jahresgehältern von insgesamt zehn Millionen Euro von der Meldeliste für Champions League oder Europa League gestrichen werden.

Die UEFA behalte sich aber weiterhin das Recht vor, Vereine wegen jahrelanger Verstöße gegen die finanziellen Regeln komplett aus internationalen Wettbewerben auszuschließen, heißt es weiter.

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