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Für den königsblauen Trainer ist der Abgang von Draxler keineswegs beschlossene Sache. Trotz Druck genießt Keller seine Arbeit bei S04, BVB-Kollege Klopp eifert er nicht nach.

Gelsenkirchen. Es ist eine ewige Diskussion beim FC Schalke 04 - nämlich jene um Julian Draxler. Dennoch hofft Jens Keller weiterhin darauf, auch in der nächsten Saison mit dem Jungstar arbeiten zu können.

"Julian hat mit seinen 20 Jahren noch alle Zeit der Welt, um ins Ausland zu gehen. Um zu bestehen, muss man in seiner Persönlichkeit gefestigt sein", merkt der Betreuer im Bild-Interview an und ergänzt, dass der Spielmacher "auf Schalke auch keine Erdnüsse verdient."

Vor der Rückrunde bereitet Keller besonders die Verletzungsmisere, die auch nach der Winterpause einfach nicht abreißen will, Sorgen: "Wir haben nach wie vor die Scheiße am Schuh", erklärt der 43-Jährige, der die nächsten sechs Wochen auf Jan Kirchhoff verzichten muss. Gleichwohl fordern die Fans gute Ergebnisse.

SO GEHT'S WEITER
Schalkes anstehende Aufgaben
26.01. Hamburger SV (A)
01.02. VfL Wolfsburg (H)
09.02. Hannover 96 (H)
15.02. Bayer Leverkusen (A)
21.02. FSV Mainz 05 (H)
26.02. Real Madrid (H)

"Ich bin nicht Jürgen Klopp"

Den Leistungsdruck, der Keller auf Schalke wiederfährt, genießt der ehemalige Abwehrspieler: "Ein Hartz-IV-Empfänger, der vier Kinder und vor Monatsende kein Geld mehr hat, der weiß, was Druck ist", betont der Fußballlehrer und führt weiter aus: "Bei mir ist es eine schöne Art von Druck."

Während sich bei BVB-Kollege Jürgen Klopp der Druck häufig in Form von Wutausbrüchen an der Seitenlinie äußert, bleibt Keller zumeist ruhig: "Ich mag Jürgen als Typ total gerne, wir verstehen uns gut", sagt Keller: "Aber ich eifere ihm nicht nach. Ich bin nicht Jürgen Klopp, sondern Jens Keller."

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