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Bayern-Trainer Guardiola ist noch nicht zufrieden mit Thiago und ließ den Spanier das im Training wissen. Sammer gibt Einblick in die Sorgen des Trainers.

München. Nach seinem Wechsel im Sommer verpasste Thiago Alcantara den Großteil der Hinrunde, jetzt will der Spanier voll angreifen. Dabei warnt Sport-Vorstand Matthias Sammer allerdings vor zu viel Lockerheit und berichtet, was Trainer Pep Guardiola an seinem Wunschspieler beim FC Bayern München noch stört.

Thiago, dem in bislang sechs Bundesligaspielen zwei Torvorlagen für die Münchner gelangen, war oftmals mit riskanten Außenrist-Pässen aufgefallen. Eine Fehlpassquote von knapp 13 Prozent leistete er sich, die schlechteste aller zentralen Mittelfeldspieler des FC Bayern.

Der Hang zum Außenrist-Pass

"Er hat ein bisschen Leichtsinn in seinem Spiel, das bringt dann den Trainer auf die Palme", mahnte Sammer laut dem Kicker. Guardiola nutzte daher das Trainingslager in Doha sogar dazu, seinem Landsmann während einer Trainingseinheit minutenlang zu erklären, wie er einen schnörkellosen Flachpass vorstellt.

Gleichzeitig aber sparte Sammer auch nicht mit Lob für den 22-Jährigen und zeigte sich mit dessen Start in München insgesamt zufrieden: "Er hat tolle Bewegungsabläufe in seinem Spiel, Kreativität. Ein fantastischer Fußballer, der auf dem Feld, aber auch außerhalb, ein Auftreten und eine Ausstrahlung hat, die dem Klub sehr guttun."

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