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Lost in translation? Nach seinem Kommentar zum Ballon d'Or meldet sich Arjen Robben erneut zu Wort - und drückt nun Teamkamerad Franck Ribery die Daumen.

MünchenArjen Robben, Superstar des FC Bayern München, fühlt sich in der niederländischen Heimat völlig missverstanden und hofft bei der Wahl zum Weltfußballer auf einen Triumph seines Kollegen Franck Ribery.

"Ich hoffe zu 1000 Prozent, dass er gewinnt. Ich drücke ihm die Daumen. Er hat ein Super-Jahr gespielt und hat es ganz klar verdient", sagte der 29-Jährige am Donnerstag dem Sport-Informations-Dienst (SID). Ribery habe beim Triple-Gewinn der Bayern eine "ganz wichtige Rolle gespielt".

In den Niederlanden war gemeldet worden, dass er Riberys Konkurrent Cristiano Ronaldo von Real Madrid seine Stimme bei der Wahl zum Ballon d'Or"geben würde.

Lost in translation?

"Das stimmt nicht. Ich habe in einem Interview nur gesagt, dass seine Torquote und die Abhängigkeit von Real und der Nationalmannschaft von Ronaldo der Wahnsinn sind. Ich habe aber nie gesagt, dass ich ihn wählen würde", stellte Robben klar. Er finde das "ein bisschen blöd", so interpretiert worden zu sein.

Der Sieger der Wahl des Fußball-Weltverbandes, an der sich die Nationalmannschafts-Trainer und -Spieler sowie ausgewählte Journalisten beteiligt haben, wird am 13. Januar im Kongresshaus in Zürich gekürt.

Nicht nur Robben gönnt dem Franzosen Ribery den Titel: Auch 35 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage des SID durch das Nürnberger Marktforschungsinstitut puls sind der Meinung, der 30-Jährige sollte erstmals als bester Fußballer der Welt ausgezeichnet werden. Nur 17 Prozent sprachen sich für Ronaldo aus, 13 Prozent für Titelverteidiger Lionel Messi (FC Barcelona).

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