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Der deutsche Rekordmeister ist im Achtelfinale. Doch beinahe hätte man den Gruppensieg verschlafen. Das Regelbuch sorgte für einige fragende Gesichter - nicht nur beim Gegner.

München. Nach der 2:3-Pleite des FC Bayern München gegen Manchester City in der Champions League war nicht nur bei Gäste-Coach Manuel Pellegrini die Verwirrung groß, was das Regelwerk der UEFA betraf. Hätten die Engländer einen weiteren Treffer erzielt, so wären sie aufgrund des direkten Vergleichs Gruppensieger geworden. Jetzt stellt sich heraus: Auch die Bayern-Profis waren alles andere als perfekt informiert.

"Ich glaube nicht, dass alle das kapiert haben", ließ Bayerns Schlussmann Manuel Neuer durchblicken, als er nach einem möglichen vierten Gegentreffer der Engländer befragt wurde. Auch Xherdan Shaqiri war von den Fragen überrascht: "Wieso erleichtert", fragte der Schweizer und ergänzte, nachdem er über den drohenden zweiten Platz aufgeklärt wurde: "Ach so, ja. Ich denke schon, dass das das Wichtigste war."

"Habe mich auch gewundert...."

Auch Thomas Müller verstand die Welt nicht mehr. "Ich bin in der 87. Minute schon Richtung Eckfahne marschiert", so der 24-Jährige: "Da habe ich mich auch gewundert, dass zwei Minuten später die ganze Belegschaft bei unserem Eckball im Strafraum war." Teamkollege Toni Kroos ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Diejenigen, denen es bewusst war, haben versucht, die anderen zurückzuhalten."

Trotz aller Verwirrung sind die Bayern als Gruppensieger für das Champions-League-Achtelfinale qualifiziert und dürfen sich auf die Auslosung am kommenden Montag freuen. Mögliche Gegner: Galatasaray, Olympiakos Piräus, Arsenal, Zenit St. Petersburg und der AC Milan.

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