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Alarmbereitschaft auf Schalke: Jens Keller hält 80-Minuten-Standpauke

Nach dem Pokal-Aus gegen Hoffenheim durften sich die Spieler eine Kabinenpredigt anhören. Die Zeit drängt, denn langsam geraten die Saisonziele außer Reichweite.

Gelsenkirchen. Nach der katastrophalen 1:3-Niederlage des FC Schalke 04 im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen 1899 Hoffenheim wird die Situation für Jens Keller immer schwieriger. Eine donnernde 80-minütige Ansprache des Trainers sollte am Mittwoch die Spieler wachrütteln.

Schon im Vorfeld hatte Horst Heldt eine vernichtende Analyse parat. "Desaströs. In der zweiten Halbzeit war trotz Aufbäumens kein Plan zu sehen. So ein extrem schlechtes Spiel habe ich in meiner Amtszeit noch nie erlebt", so der Manager, der damit auch den Übungsleiter in die Pflicht nahm, gegenüber Reportern.

Keller machte gegen die TSG selbst keine gute Figur. Als er Chinedu Obasi in der 81. Minute einwechselte, löste sich die Schalker Ordnung gänzlich auf. Trotzdem will er sich aktuell mit keiner Diskussion um seine Person beschäftigen, schließlich ist er an den individuellen Aussetzern schuldlos.

"Es ist jedes Mal der gleiche Scheiß"

Bisher konnte Keller zumindest die selbstgesteckten Ziele erreichen. Diese könnten jedoch innerhalb einer Woche durch das Duell mit Borussia Mönchengladbach sowie dem entscheidenden Spiel in der Champions League gegen den FC Basel in weite Ferne rücken.

Auch Hoffnungsträger Julian Draxler zeigt sich zunehmend genervt von der aktuellen Lage. "Es ist jedes Mal der gleiche Scheiß! Nach einem guten Spiel liefern wir so ein schlechtes ab, stellen uns hin und sagen: Wir müssen es abstellen. Es ist jedes Mal das gleiche Blabla."

EURE MEINUNG: Rüttelt die Ansprache die S04-Spieler endlich wach?

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