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Die Enttäuschung ist nach dem Remis in Bukarest bei den Königsblauen groß. Frustration macht sich unter den Schalkern breit.

Bukarest. Keine Tore, nur ein Punkt - beim 0:0 gegen Steaua Bukarest lief es nicht wie geplant für den FC Schalke 04, der in der rumänischen Hauptstadt unbedingt gewinnen wollte. Nun muss der Revierklub um den Einzug ins Achtelfinale bangen.

"Das war ziemlich durchwachsen", konstatierte Ralf Fährmann, der den verletzten Timo Hildebrand adäquat ersetzen konnte. "Wir hatten am Anfang eine gute Phase, haben aber dem Gegner zu viel Platz gelassen, da sind sie kurz gefährlich geworden. Wir wollten das Spiel gewinnen. Wir haben zwar einen Punkt geholt, aber das ist trotzdem enttäuschend", urteilte der Torhüter.

Höwedes: "Da muss er das Ding selber machen"

Gegen defensiv starke Rumänen gab es nur wenige Chancen für die Gäste, die allesamt nicht genutzt werden konnten. "Mich nervt es, dass wir nicht zielstrebig genug waren und das Ding reinmachen", ärgerte sich Kapitän Benedikt Höwedes.

"Wir hatten durch Jule eine gute Chance zum Schluss, als er quergelegt hat. Da muss er vielleicht auch manchmal den Mut und den Egoismus haben, das Ding selber zu machen", meinte der Innenverteidiger.

Ebenjener Draxler macht sich trotz des enttäuschenden Ergebnisses keine Sorgen: "Die Ausgangssituation hat sich nicht großartig verändert. Wir haben jetzt zu Hause das Finalspiel. Vor heimischen Publikum haben wir gute Chancen, Basel zu schlagen", so der Jungstar.

Schalke muss gegen Basel gewinnen, will man die nächste Runde der Königsklasse erreichen. Ein Unentschieden gegen die Schweizer und den Königsblauen bliebe nur die Europa League.
 
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