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Timo Hildebrand stand nach seinem Patzer in der Königsklasse gegen Samuel Eto'o und den FC Chelsea stark in der Kritik. Jetzt meldet sich der Torhüter zu Wort.

Gelsenkirchen. Nach seinem Patzer in der Champions League beim FC Chelsea und wochenlanger Kritik hat sich Timo Hildebrand zu Wort gemeldet. Im Interview mit 11freunde.de verurteilte der Torhüter von Schalke 04 den Umgang der Öffentlichkeit mit Fehlern der Profifußballer:

"Das Thema ist bereits nach dem Tod von Robert Enke diskutiert worden. Damals haben alle beteuert, im Umgang miteinander rücksichtsvoller zu werden. Aber im Grunde genommen, hat sich die Situation sogar noch verschärft."

Er selbst sei "ein reflektierter Mensch", aber man könne den Eindruck bekommen, "dass Fußballer heute schneller zum Freiwild gemacht werden", sagte Hildebrand, der bei der 0:3-Niederlage in London Samuel Eto'o das erste Tor aufgelegt hatte: "Wir versuchen nur bestmöglich unseren Job zu machen, doch auch da passieren nun einmal Fehler."

Zukunft noch nicht klar

Hildebrands Vertrag auf Schalke läuft zum Saisonende aus. Zu seiner Zukunft will oder kann sich der 34-Jährige weiterhin nicht äußern.

"Ich bin hier glücklich und denke momentan nicht darüber nach, wohin der Weg in der nächsten Saison geht. Sicher waren die vergangenen zwei Wochen nicht einfach für mich, aber ich habe schon wesentlich schlimmere Situationen in meiner Karriere erlebt", sagte der ehemalige Nationaltorwart.

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