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Der Flügelflitzer stellte sich in Ronaldos Disput mit FIFA-Boss Blatter auf die Seite des portugiesischen Superstars. Seine eigene Zukunft sieht Pedro weiterhin bei Barca.

Barcelona. FIFA-Präsident Joseph Blatter hatte Cristiano Ronaldo Ende Oktober spaßeshalber als "Kommandanten auf dem Spielfeld" bezeichnet und nicht ohne Provokation vermutet, der Star von Real Madrid würde "zu viel Zeit beim Friseur" verbringen. Pedro, Teamkollege von Lionel Messi beim FC Barcelona, kritisierte Blatter nun dafür. Der 77-Jährige habe mit seinen Kommentaren über die Stränge geschlagen.

"Mir gefiel nicht, was Blatter gemacht hat, sein Verhalten war unangebracht", wird Pedro von der spanischen Zeitung Marca zitiert. "Jeder muss respektvoll sein. Was er getan hat, war nicht richtig", so der 26-Jährige weiter.

Dass Blatter seine Vorliebe für Messi im Vergleich zu Ronaldo offen äußerte, sei dagegen durchaus legitim, findet Pedro, der mit Blick auf die Wahl zum Weltfußballer des Jahres verständlicherweise einen Favoriten hat. "Es wird ein enges Rennen. Aber hoffentlich gewinnt Lionel, denn er ist mein Mannschaftskollege und meiner Meinung nach der beste Spieler der Welt."

"Ich muss geduldig bleiben"

Darüber hinaus gab der spanische Nationalspieler ein Statement zu seiner persönlichen Situation beim FC Barcelona ab, die sich aufgrund der beeindruckenden Form von Alexis Sanchez und Neymar in den letzten Wochen etwas schwieriger darstellte. "Ich muss geduldig bleiben, bis ich meinen Platz finde", zeigte sich Pedro kämpferisch und legte alle Wechselgerüchte ad acta: "Ich habe nie darüber nachgedacht zu gehen. Ich bin voll fokussiert auf Barca."

Dennoch betonte er, dass speziell aufgrund des anstehenden Großereignisses kommenden Sommer in Brasilien viel Spielzeit unerlässlich sei. "Es stimmt, dass man sich manchmal etwas sorgt, weil eine Weltmeisterschaft ansteht und du dort natürlich in deiner besten Verfassung auftreten willst."

Pedro bringt es in der aktuellen Spielzeit bislang auf zwölf Einsätze in der Primera Division, wobei ihm sechs Treffer und zwei Torvorlagen gelangen. In den vier Champions-League-Partien durfte er allerdings nur einmal von Beginn an ran, in den restlichen Spielen wurde er jeweils kurz vor Schluss eingewechselt.
 
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