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Für den Neueinkauf von Manchester City steht der Gewinn der Königsklasse an erster Stelle. Allerdings sieht er Bayern München, den FC Barcelona und Real Madrid als Favoriten.

Manchester. Im Juli wechselte Alvaro Negredo vom FC Sevilla zu Manchester City. Nach rund vier Monaten auf der Insel hat der englische Fußball seine Erwartungen deutlich übertroffen. Priorität räumt der 28-Jährige aber dem Gewinn der Champions League ein - auch wenn er Bayern München, den FC Barcelona und Real Madrid in der Favoritenrolle sieht.

"Natürlich hatte ich gewisse Erwartungen. Aber wenn man selbst erlebt, was es bedeutet, hier zu spielen und auch die Fans sieht, dann muss ich zugeben: Ich habe es unterschätzt", bilanziert Negredo im Interview mit dem Kicker seine ersten Eindrücke von der Premier League.

Im Vergleich zum spanischen Fußball beeindruckt ihn besonders der offene Wettbewerb: "Die Teams sind viel ausgeglichener besetzt, weil das Fernsehgeld gerechter verteilt wird." Diese Ausgeglichenheit bewirke, dass ManCity trotz vier Niederlagen noch im Titelrennen ist - in Spanien undenkbar: "Wenn Barca oder Real viermal in einer Saison verlieren, wird es schon schwer mit der Meisterschaft."

"Bayern war viel besser als wir"

Über der Premiership siedelt Negredo allerdings die Champions League an: "Ein wunderbarer Wettbewerb mit allen wichtigen Mannschaften Europas." Der FC Bayern habe den Citizens beim 1:3 in Manchester allerdings "schonungslos gezeigt, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben, um das Finale zu erreichen. Bayern war viel besser als wir."

Aus diesem Grund zählt Negredo sein Team auch nicht zu den großen Favoriten auf den Gewinn der Königsklasse: "Bayern und Barca sind sich ähnlich. Real spielt anders, manchmal jedoch effizienter. Wer die Champions League gewinnen will, muss definitiv an diesem Trio vorbei."

WM wird "knifflig"

Nachdem er 2012 mit der spanischen Nationalmannschaft den Gewinn der Europameisterschaft bejubeln konnte, hofft Negredo auf eine Einladung in den WM-Kader der Seleccion. Die Titelverteidigung in Brasilien sieht er dabei keineswegs als Selbstläufer: "Es ist kniffliger geworden, weil viele Gegner sehr, sehr defensiv agieren, aber durch die Qualität unserer Spieler können wir das sehr geduldig angehen."

Dass die Konkurrenz im Angriff mit Roberto Soldado, Fernando Torres, Michu und Diego Costa groß ist, nimmt der City-Star sportlich: "Das ist nicht nur gut für die Mannschaft, sondern auch für einen selbst. So ruht man sich nie aus, sondern versucht sich zu verbessern."

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