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Sebastian Kehl: Nur ein Dortmunder bei "Ballon d'Or-Wahl ungerecht

Der Kapitän der Borussia schießt auf einer Pressekonferenz gegen die Nominierten zur Wahl des Weltfußballers. Vom BVB ist nur Robert Lewandowski nominiert.

Dortmund. Borussia Dortmunds Kapitän Sebastian Kehl hat sich über die Nominierten zur Wahl des Ballon d'Or verwundert gezeigt. Nach Meinung des 33-Jährigen hätte der BVB als Champions-League-Finalist mehrere Kandidaten verdient gehabt. Aus Dortmund ist nur Stürmer Robert Lewandowski nominiert.

Von Bayern München wurden gleich sechs Spieler unter die letzten 23 gewählt. "Ich hätte auch gedacht, dass der eine oder andere da noch auftaucht", übte Kehl auf der Pressekonferenz vor dem Freitagsspiel leichte Kritik. Es sei nicht unbedingt "gerechtfertigt", dass nur ein Dortmunder nominiert sei.

Fehlen Dortmund extrovertierte Spieler?

Das könnte seiner Meinung nach daran liegen, dass in der Öffentlichkeit beim BVB immer noch der Teamgedanke im Vordergrund stünde. Zudem habe man nicht so viele extrovertierte Spieler im Team, "die dann auch noch durch Theater auf sich aufmerksam machen".

Trotzdem habe man "auch individuell Ausnahmeleistungen gebracht". Deshalb könnte man die Liste "aus unserer Sicht hinterfragen".

Als Favoriten gelten Franck Ribery, Lionel Messi vom FC Barcelona, Cristiano Ronaldo von Real Madrid sowie PSG-Stürmer Zlatan Ibrahimovic.

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