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Konter für den Kaiser: Roberto Mancini hat im Rahmen einer Pressekonferenz mit Unverständnis auf die Kritik Franz Beckenbauers an Didier Drogba reagiert.

Istanbul. Mit drastischen Worten kritisierte Franz Beckenbauer Didier Drogba für seine "Taktikbesprechung" vor dem Champions-League-Spiel zwischen Galatasaray und dem FC Kopenhagen. Gala-Trainer Roberto Mancini kann die Kritik des Kaisers nicht nachvollziehen.

"Franz Beckenbauer war ein großer Spieler und er ist ein guter Mensch. Er war ein Führungsspieler und ich war es als Spieler auch und habe auch zu meinen Mitspielern gesprochen. Daran ist nichts verwerflich, Drogba hat normal gehandelt und ich wünschte, seine Mitspieler würden es genauso tun", sagte der Galatasaray-Trainer am Sonntag nach dem 4:2 bei Kayserispor.

"Eine Unverschämtheit"

Beckenbauer hatte bei Sky den ivorischen Stürmer für seine gestenreiche "Taktikbesprechung" vor dem Champions-League-Spiel zwischen Galatasaray und Kopenhagen (3:1) mit drastischen Worten kritisiert: "Das muss er doch nicht auf dem Platz machen, das kann er in der Kabine machen. Der ist doch ein Schauspieler. So was habe ich ja noch nie erlebt. Das ist eine Unverschämtheit, er untergräbt die Moral des Trainers. Da muss ich mich doch nicht so zur Schau stellen, das ist unmöglich."

Galatasaray-Vorstandsmitglied Sükrü Ergün lieferte eine ganz eigene Vermutung für die Beckenbauer-Attacke: "Ich weiß nicht, was Beckenbauer hat. Das war total unangebracht. Vielleicht steckt das Drogba-Tor gegen Bayern München (Champions-League-Finale 2012, Anm. d. Red.) dahinter, wer weiß."

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