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Nach den Anschuldigungen von Yaya Toure gegen ZSKA Moskau könnte der Verband neue Wege gehen und eigenes Personal im Publikum platzieren.

Moskau. Nach den Anschuldigungen von Manchester Citys Yaya Toure gegen die Fans von ZSKA Moskau ist die Diskussion um Rassismus in den Stadien neu entbrannt. Nun könnte die UEFA neue Wege gehen und eigenes Personal im Publikum einsetzen, um rassistische und beleidigende Fans zu identifizieren.

Wie die englische Zeitung Sun berichtet, will der europäische Verband "Anti-Rassismus-Aufklärer" im Publikum platzieren. Damit soll der Druck auf die Schiedsrichter gemindert werden.

Viele Referees haben laut der Zeitung Angst davor, ein Spiel im Alleingang abzubrechen. In Stadien mit "hohem Risiko" könnten sich Aufklärer im Publikum mit den Offiziellen in Verbindung setzen und so für Unterstützung sorgen.

Die UEFA hat gegen ZSKA bereits eine Untersuchung eingeleitet. Toure hatte nach der Champions-League-Partie erklärt, von Zuschauern rassistisch angefeindet worden zu sein. Schiedsrichter Ovidiu Hategan hätte die Partie unterbrechen oder abbrechen können.

Evra: Wir werden Rassismus nie stoppen

Patrice Evra von Manchester United, der vor zwei Jahren von Liverpools Luis Suarez beleidigt worden war, äußerte sich jedoch pessimistisch. "Ich will ganz ehrlich sein: Ich glaube nicht, dass wir den Rassismus stoppen können", sagte der Franzose dem Vereinssender MUTV. "Rassismus im Fußball gibt es schon seit Jahren."

Yaya Toure hatte nach den Anfeindungen in Russland sogar von einem möglichen Boykott der WM 2018 gesprochen.

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