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In der Champions League hatte sich der Niederländer geweigert, einen Elfer zu schießen, was ihm einen Rüffel seines Trainers einbrachte. Guardiola zieht daraus Konsequenzen.

München. Es könnte alles so schön sein beim FC Bayern München: Mit 5:0 fertigte der amtierende Champions-League-Sieger unter der Woche Viktoria Pilsen ab und setzte seinen Marsch durch die Gruppenphase fort. Aber nicht der Sieg, sondern Arjen Robben bestimmte anschließend die Schlagzeilen.

Gegen die Tschechen wollte der Niederländer trotz Aufforderung von Trainer Pep Guardiola nicht zum Elfmeter antreten. Offensichtlich eine Reaktion auf den Zoff gegen Mainz 05 am Wochenende, als Robben sich den Ball schnappte, aber nicht durfte. Sichtlich frustriert machte der Niederländer anschließend unwillig Thomas Müller Platz, der souverän vom Punkt einnetzte.

Nun forderte Guardiola vom 29-Jährigen Ruhe zu bewahren. "Arjen weiß, warum ich Thomas am Samstag und ihn in der Champions League gewählt habe", erklärte der Spanier De Telegraaf, der mahnte: "Er muss den Kopf freibekommen, was er bislang offensichtlich noch nicht geschafft hat."

"Arjen muss den Kopf freibekommen"

Die Chance auf Wiedergutmachung hat Robben frühestens am kommenden Samstag. Da trifft der deutsche Rekordmeister in der Bundesliga auf Hertha BSC. Aus den Diskussionen hat Guardiola jedenfalls seine ganz persönlichen Lehren gezogen.

"Ich werde der Mannschaft exakt sagen, wer Nummer eins, zwei und drei ist", erklärte er am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Auch wenn es für die Medien ein Thema sei, für ihn sei es "kein Problem".

Trotz Robbens Undiszipliniertheit schlug Guardiola abschließend noch versöhnliche Töne an: "Er ist einer der wichtigsten Spieler, hat dem Klub mehr gegeben als jeder Trainer. Die Spieler sind viel wichtiger. Ich bin da, um die Spieler zu unterstützen."

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