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Mircea Lucescu war mit der Leistung der Unparteiischen im Spiel gegen Bayer Leverkusen mehr als unzufrieden und machte seinem Ärger Luft.

Leverkusen. Trainer Mircea Lucescu vom ukrainischen Meister Schachtjor Donezk hat nach der 0:4-Niederlage bei Bayer Leverkusen in der Champions League mit Verschwörungstheorien für Aufsehen gesorgt.

"Die UEFA muss sich künftig überlegen, wen sie die Spiele von Donezk pfeifen lässt", forderte der 68 Jahre alte Rumäne. Der französische Schiedsrichter Stephane Lannoy, dem Lucescu die Hauptschuld an der Niederlage gab, habe seinen Verein schon Mal in einem Spiel bei Zenit St. Petersburg verpfiffen.

Lucescu erklärte, der unberechtigte Foulelfmeter zum 2:0 habe "das Spiel entschieden", zudem hatte er vor dem 3:0 ein Handspiel gesehen und ein angeblich rotwürdiges Foul von Bayers Giulio Donati. Nachdem Leverkusen in der ersten Halbzeit einen klaren Elfmeter nicht bekommen hatte, habe er "schon eine Vorahnung gehabt. Ich habe viel Erfahrung, das passiert mir nicht das erste Mal", sagte Lucescu.

Sein Kollege Sami Hyypiä reagierte gelassen. "Wir hatten in der einen oder anderen Situation vielleicht Glück mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. Aber es gab auch Situationen, in denen er unfair gegen uns war", sagte der Finne und kam zu dem gerechtfertigten Schluss: "Wir haben besser gespielt als Schachtjor, deshalb haben wir gewonnen."

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