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Schon wieder war man sich bei den Bayern uneins, was die Ausführung eines Elfmeters anging. Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn war davon wenig begeistert.

München. Sportlich läuft es top beim FC Bayern: Das 5:0 gegen Viktoria Pilsen in der Champions League am Mittwochabend war ein weiterer gelungener Auftritt des Titelverteidigers. Dennoch gibt es leichte Misstöne in München.

Wie schon am Wochenende gegen Mainz 05 war es ein Strafstoß, der für erhitzte Gemüter sorgte. Im Duell mit den Rheinhessen wollte Arjen Robben ausführen, wurde aber von Trainer Pep Guardiola zurückgepfiffen und Thomas Müller verwandelte schließlich.

"Das sollte der Trainer vorher festlegen"

Als es nun gegen Pilsen erneut einen Elfmeter für die Bayern gab, forderte Guardiola Robben auf, anzutreten. Der Niederländer wollte allerdings nicht schießen und schüttelte den Kopf. Im ZDF kritisierte der langjährige Bayern-Keeper Oliver Kahn diese Szene. Er kommentierte: "Das ist ein unnötiges Kasperltheater, psychologisch unklug. Das sollte der Trainer vorher festlegen." Franck Ribery waren die Umstände egal: In seinem 250. Pflichtspiel für den FCB traf er vom Punkt zum verdienten 1:0.

Angesprochen auf die Szene erklärte Robben am Mikro von Sky: "Ich will darüber nicht reden. Die Sache ist abgehakt und jedes Wort darüber ist zu viel. Wichtig ist für mich die Unterstützung meiner Mitspieler." Ribery ergänzte, dass die Spieler gerne Robben am Punkt gesehen hätten. Der Franzose sagte noch: "Ich glaube, er war noch ein bisschen sauer wegen Samstag."

Pep Guardiola bestätigte indes, dass er Robben als Schützen auserkoren hatte. Warum dieser verweigerte, wusste der Spanier nicht: "Ich weiß nicht. Aber ich schätze Spieler, die Elfmeter schießen wollen. Arjen hat eine große Persönlichkeit. Die Mannschaft weiß, warum Müller am Samstag schießen sollte."


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