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Vor dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid packt der spanische Stürmer aus und erzählt, dass er vor dem Wechsel zu Juve beinahe ein Königlicher geworden wäre.

Madrid. Am Mittwochabend kommt es in der Champions League zu einem Duell der Giganten: Real Madrid empfängt Juventus Turin. Im Vorfeld offenbart Fernando Llorente, der im Sommer ablösefrei in die Serie A wechselte, dass die Königlichen ihn einst von Athletic Bilbao verpflichten wollten.

"Real wollte mich, allerdings hat am Ende das Timing nicht gestimmt und es ist etwas anderes dazwischen gekommen", erklärt er der spanischen Sportzeitung AS. Den nicht zustande gekommen Wechsel begründet er so: "Ich konnte Bilbao nicht verlassen. Entweder es bezahlt jemand die Ausstiegsklausel, oder du musst bleiben. Letztmals bestand Kontakt, als ich in meinem letzten Vertragsjahr war."

Als im Sommer der Weg frei gewesen wäre, "hatte Real kein Interesse mehr. Dafür hat Juve sich für mich interessiert und mir Selbstvertrauen gegeben. Bei Real zu spielen, wäre etwas Besonderes, sie sind eines der besten Teams der Welt."

"Wir fühlen uns trotzdem stark"

Mit Juve peilt er gegen die Madrilenen den ersten Sieg in dieser Champions-League-Saison an, die bisher für die Alte Dame keinesfalls nach Wunsch verlief. Momentan rangiert man mit nur einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei der Gruppe B. "Wir fühlen uns trotzdem stark, sind nicht gut gestartet und wollen die Punkte nun gegen Real holen", so Llorente.

Mit den Toren klappt es in Turin nicht so recht, mit Carlos Tevez sowie Mirko Vucinic hat er überdies extrem starke Konkurrenz. Trotzdem habe er die Unterstützung von Trainer Antonio Conte: "Er erinnert mich immer wieder daran, dass er mich haben wollte und weiß, dass ich ein hartes Jahr hatte. Es dauert eine Weile, bis ich zu meiner kompletten Fitness zurückfinde."

EURE MEINUNG:  Kann Juve für eine Überraschung bei Real sorgen?

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