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Jürgen Klopp gilt als ein Trainer, der sich voll und ganz mit einem Verein identifiziert. Das tut er derzeit mit Borussia Dortmund. Irgendwann könnte er aber nach England gehen.

Dortmund. Jürgen Klopp muss den Champions-League-Auftritt von Borussia Dortmund beim FC Arsenal wegen einer Sperre von der Tribüne verfolgen. Im Fokus steht er trotzdem: Englische Medien berichten von Angeboten aus der Premier League. Klopp rückte die Meldungen nun ins rechte Licht.

"Englische Zeitungen sind sehr ähnlich zu Deutschen. Ich habe nie gesagt, dass ich Angebote hatte", stellte Klopp auf der BVB-Pressekonferenz im Vorfeld des Auswärtsspiels bei den Gunners klar. Zuvor hatte die Sun berichtet, dass er unter anderem dem FC Chelsea und Manchester City abgesagt hätte.

"Da waren einige Klubs, die über mich nachgedacht haben, ich glaube, dass ich das dem Typen von der Sun gesagt habe. Aber es gab keinen Grund für mich, mit ihnen zu sprechen, weil - keine Chance."

Bevor es auf die Insel gehe, müsse an einigen Dingen gefeilt werden: "Ich muss an mir arbeiten, will das noch ein paar Jahre tun. Vielleicht in der Zukunft, wenn mein Englisch besser ist", erklärte Klopp mit einem Augenzwinkern.

"Alles passt total"

Der Kult-Trainer identifiziert sich mit Dortmund, wo er seit 2008 an der Seitenlinie tobt. Allen Spekulationen erteilte er eine Absage: "Es ist eine Nachricht - man muss nicht auf etwas warten, was besser aussieht. Das Gras ist woanders nicht immer grüner und meine Fähigkeit ist es, das Glück zu sehen, wenn es da ist." Und dieses Glück sei eben der BVB.

Natürlich könne er bei englischen, chinesischen oder russischen Klubs mehr Geld verdienen, und jenes sei wichtig, schließlich sei er ja "nicht Mahatma Ghandi", sagte Klopp. Doch es sei eben nicht Alles. "Im Leben musst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wenn man an andere Klubs denkst, musst du auch daran denken, was du gerade hast - und das könnte woanders nicht viel besser sein. Alles passt total."

Klopp bezeichnete Borussia Dortmund als "das interessanteste Projekt im europäischen Fußball". Er wolle dort nicht, wie Sir Alex Ferguson in Manchester, arbeiten, bis er 68 Jahre alt ist: "Aber ich bin hier mit allem, was ich habe. Und das die nächsten Jahre." Klopps Vertrag beim BVB läuft noch bis 2016.

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