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Der FC Basel muss 30.000 Euro Strafe zahlen, nachdem Greenpeace-Aktivisten im Champions League-Spiel gegen den FC Schalke 04 ihrem Unmut gegen Gazprom Luft gemacht haben.

Basel. Der Schweizer Serienmeister FC Basel muss wegen der Protestaktion von Greenpeace-Aktivisten während des Champions-League-Heimspiels gegen den FC Schalke 04 (0:1) 30.000 Euro Strafe zahlen. Das teilte die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag mit.

Die Königsklassen-Partie am 1. Oktober war für fünf Minuten unterbrochen worden, nachdem vier Greenpeace-Aktivisten vom Stadiondach des St. Jakob Park ein riesiges gelbes Transparent ausgerollt hatten, mit dem gegen Öl-Bohrungen in der Arktis von Schalke- und UEFA-Sponsor Gazprom protestiert wurde. Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco (Spanien) fertigte daraufhin einen Sonderbericht an.

Geisterspiel abgewendet, aber weitere Konsequenzen möglich

Im Vorfeld des Urteils war sogar über ein mögliches Geisterspiel für den schweizer Meister diskutiert worden. Diesem sind die Eidgenossen nun aber entgangen.

Der FC Basel befürchtet durch die Greenpeace-Aktion ausserdem einen Rückschlag in Bezug auf die Kandidatur als Austragungsort der Europameisterschaften 2020, welche in 13 verschiedenen Städten in ganz Europa ausgetragen wird. FCB-Präsident Bernhard Heusler zeigte sich vor einigen Tagen dementsprechend wütend und versuchte noch, seinem Verein eine mögliche Strafe zu entziehen. "Ich hoffe, dass wir als Fussballklub von der UEFA nicht gebüßt werden", so Heusler, "sonst müssten wir uns überlegen, die Verantwortlichen von Greenpeace zur Rechenschaft zu ziehen."

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