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Der FC Bayern hat alle Diskussionen um Lahm und Sammer für 90 Minuten vergessen lassen. Nach dem Spiel hat der Kapitän sich erklärt und seine Aussagen relativiert.

Manchester. Der FC Bayern München legt eine Gala-Vorstellung hin und gewinnt 3:1 (1:0) bei Manchester City. Dabei haben sich fast alle Bayern in absoluter Spiellaune gezeigt und für 90 Minuten waren alle Querelen um Matthias Sammer und Philipp Lahm vergessen.
MENDIETAS UNBEZAHLBARER MOMENT

Nach dem Spiel hat Lahm hat seinen vermeintlichen Angriff auf Sammer relativiert. "Das war keine Kritik. Das war nur auf mich bezogen, auf die Art, wie ich führen will, auf meine Art, wie ich Kommunikation führen will. Das ist kein Angriff", sagte Lahm im Interview mit sky nach dem 3:1-Sieg der Bayern in der Champions League bei Manchester City.

Die Zeit habe Lahms Aussagen falsch zitiert

Die Aussagen in dem Gespräch mit der Wochenzeitung Die Zeit seien im falschen Zusammenhang zitiert worden: "Das war nur auf meine Rolle als Kapitän des FC Bayern und der Nationalmannschaft bezogen." In dem besagten Interview hatte Lahm gefordert, dass wenn ein Verantwortlicher das Gefühl habe, die Mannschaft kritisieren zu müssen, "dann soll der das doch bitte intern machen".

Wenn sich jemand trotzdem für eine öffentliche Wutrede entscheide, dann müssten Einsatz und Art sehr gut überlegt sein, hatte der 29-Jährige weiter gesagt: "Es dauert, bis man ein Gefühl dafür entwickelt, wann der richtige Zeitpunkt für diese Form gekommen ist und in welchem Ton man das macht. Im Moment der Kritik muss man die Emotionen zurückhalten können. Wenn der Chef zu emotional ist, dann verliert der irgendwann. Dann ist er nicht mehr so glaubwürdig."

EURE MEINUNG: Wurde Philipp Lahm wirklich missverstanden oder will er nur Schadensbegrenzung betreiben?

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