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Bayern-Trainer Guardiola lobt vor dem Champions-League-Highlight den Gegner. Die Engländer seien eine der größten Mannschaften Europas, trotz mangelnder internationaler Erfolge.

München. Bevor der FC Bayern München am Mittwochabend in der Champions League bei Manchester City ran muss, hat Trainer Pep Guardiola seine Unzufriedenheit über den holprigen Saisonstart geäußert. Zwar würden die Ergebnisse stimmen, vor allem Verletzungen hätten ihn in seinen Planungen aber zurückgeworfen. Darüber hinaus lobte der Spanier sein Pendant bei Manchester City, Manuel Pellegrini, überschwänglich.

Zwar konnten die Münchner zehn der bisherigen zwölf Pflichtspiele gewinnen, dennoch erklärte Guardiola dem Mirror: "Natürlich geht es darum, zu gewinnen. Aber ich will meinen Spielern helfen, den bestmöglichen Fußball zu spielen. Wir haben Spiele gewonnen, aber ich bin unglücklich, weil wir nicht so gut gespielt haben, wie wir es wollten."

Guadiola schwärmt von City - und nicht nur den Spaniern

Für den Champions-League-Gegner vom Mittwoch gab es auf der abschließenden Pressekonferenz hingegen mächtig Lob: "Manchester City ist eine der größten Mannschaften in Europa", findet Pep Guardiola. "Sie haben sich in den letzten zwei Jahren nicht für die nächste Runde qualifiziert, aber dieses Mal bin ich mir 100-prozentig sicher, dass sie es schaffen."

"Sie haben unglaubliche Spieler", warnte der 42-Jährige und merkte mit einem Augenzwinkern an, dass er nicht nur die spanischen Spieler David Silva, Jesus Navas und Alvaro Negredo meine. City habe in dieser Saison bisher sehr gut gespielt, das Spiel werde daher ein "guter Test" für seine Mannschaft, so Guardiola.

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Darüber hinaus lobte Guardiola seinen Trainer-Kollegen Pellegrini, den er noch bestens aus Spanien kennt: "Egal welches Team er trainiert, die Mannschaft spielt immer auf die gleiche Art. Seine Handschrift, seine Markenzeichen sind immer da. Er liebt den Fußball. Das war so bei Villarreal, Malaga und Real Madrid. Dass ich ihn immer wieder geschlagen habe, lag daran, dass ich eines der besten Teams der Welt und in der Geschichte von Barcelona coachte."

Guardiola: "Wäre gerne so wie Pellegrini"

Tatsächlich gewann der neue Bayern-Trainer sieben von acht direkten Aufeinandertreffen, bei einem Remis. "Die Bilanz gegen Pellegrini ist nicht wichtig. Ich bin von ihm als Trainer wirklich beeindruckt, ich wäre gerne so wie er", stellte Guardiola klar.

Auch Pellegrini selbst erkennt in den bisherigen Kräftemessen kein Omen für die Partie: "Ich mache mir deshalb keine Sorgen. Er ist ein großartiger Trainer, einer der besten. Aber ich spiele nicht gegen ihn direkt. Es stehen einander Manchester City und Bayern München gegenüber, das sind beides sehr gute Teams."

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