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Shakhter Karagandy opfert vor jedem Spiel ein Schaf als Glücksbringer. Die UEFA hat etwas dagegen und kündigte eine Untersuchung an, sollte das Ritual nicht eingestellt werden.

Nyon. Der europäische Fußballverband UEFA hat Shakhter Karagandy Untersuchungen angekündigt, sollte der Verein in europäischen Wettbewerben weiterhin Schafe als Opfergaben vor Spielen schlachten. Die Tötung von Tieren in Verbindung mit UEFA-Veranstaltungen werde nicht toleriert und sei "unangemessen".

"Absolut unangemessen"

Der geschäftsführende Direktor Yerden Khalilin schrieb in einem Brief an den Verein aus Kasachstan: "Ich möchte Sie informieren, dass das Schlachten von Tieren auf einem Fußballfeld oder in einem Stadion vor, während oder nach einem Spiel eines UEFA-Wettbewerbs, oder in Verbindung mit einem UEFA-Wettbewerb, absolut unangemessen ist und nicht toleriert wird."

Karagandy will auch im Rückspiel opfern

Die Kasachen hatten vor dem Play-Off Spiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Celtic Glasgow (2:0) ein Schaf geschlachtet. Die Opfergabe bringe Glück. Die Tierrechtvereinigung Peta hatte die UEFA auf das Ritual aufmerksam gemacht.

Khalilin erklärte, dass derartige Handlungen, auch wenn sie "kulturell verankert" seien, keinen Platz im Sport hätten. "Im Falle der Wiederholung wird dies unvermeidlich zu einer vollständigen Untersuchung durch unseren Disziplinarausschuss führen", kündigte er an. Karagandy hatte angekündigt, auch beim Rückspiel in Schottland ein Schaf zu opfern.

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