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Arsenal zieht nach einem souveränen 2:0 im Rückspiel in die CL ein, mit dem gleichen Ergebniss zieht auch Basel in die Gruppenphase ein. Austria und Steaua müssen lange zittern.

London. Arsenal London erreicht nach zwei Siegen gegen Fenerbahce souverän die Champions League. Auch der FC Basel ist nach einem Sieg in der Gruppenphase. Steaua Bukarest und Austria Wien müssen lange zittern, schaffen es aber doch. 

FC Arsenal - Fenerbahce SK 2:0

Die erneut von Per Mertesacker als Kapitän aufs Feld geführten Londoner begannen die Partie trotz des Vorsprungs aus dem Hinspiel offensiv und übernahmen sofort die Kontrolle. Nach 25 Minuten passte Lukas Podolski in den Strafraum zu Theo Walcott. Aaron Ramsey schnappte seinem Mitspieler den Ball weg und netzte aus gut sieben Metern zur Führung ein.

Kurz vor der Pause musste Arsenal-Torhüter Wojciech Szczesny gegen Emmanuel Emenike den Ausgleich verhindern, bevor sich Podolski nach dem Seitenwechsel ohne Fremdeinwirkung bei einem Sprint am Oberschenkel verletzte. Der deutsche Nationalspieler wurde auf einer Trage in die Kabine gebracht. Offenbar hat er sich einen Muskelfaserriss zugezogen.

Auch ohne Podolski dominierten die Gunners allerdings das Spiel, Fenerbahce kam kaum zu Entlastungsangriffen. In der 72. Minute sorgte Ramsey schließlich mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung, als er eine halbhohe Flanke von Kieran Gibbs per Direktabnahme im Tor versenkte.

Austria Wien - Dinamo Zagreb 2:3

Austria Wien hat den ersten Einzug einer österreichischen Mannschaft in die Champions-League-Gruppenphase seit 2005 fast noch hergeschenkt. Nach dem 2:0-Sieg in Zagreb führten die Wiener auch im Rückspiel. Nach einem Freistoß von Florian Mader fälschte der frühere Bundesligaprofi Josip Simunic den Ball noch leicht ab - Tor. Die Partie schien gelaufen.

Doch nun stemmte sich Dinamo, das nach der Entlassung von Coach Krunoslav Jurcic vom bisherigen Co-Trainer Damir Krznar betreut wurde, gegen das Aus. Noch vor der Pause brachten Marcelo Brozovic mit einem herrlichen Schuss aus 18 Metern ins linke Eck und Junior Fernandez mit einem Schlenzer im Strafraum von halblinks  ins lange Eck Zagreb in Führung.

Es fehlte nur noch ein Tor, und die Gäste machten in der zweiten Hälfte gewaltig Druck. In der 70. Minute wurden sie dafür belohnt, Fatos Beqiraj köpfte den Ball aus knapp elf Metern in die Maschen. Jetzt benötigte die Austria dringend einen Treffer - und der gelang. Acht Minuten vor Schluss traf Roman Kienast aus vier Metern.

Legia Warschau - Steaua Bukarest 2:2

Neun Minuten waren in Warschau gespielt, da war das gute Ergebnis aus dem Hinspiel für Legia schon nichts mehr wert. Erst traf Nicolae Stanciu mit einem Schuss von halblinks aus acht Metern, dann erhöhte Federico Piovaccari aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Lucian Filip.

Ciprian Tanasa hatte nach gut 20 Minuten sogar das 3:0 auf dem Fuß, doch Keeper Dusan Kuciak parierte glänzend. Stattdessen kamen die Polen zurück ins Spiel. Nach einer Flanke von Jakub Wawrzyniak von der linken Seite köpfte Miroslav Radovic aus sechs Metern zum Anschlusstreffer ein. Doch noch fehlten Legia zwei Tore.

Im zweiten Durchgang verteidigte die Mannschaft von Trainer Laurentiu Reghecampf, der als Spieler in Deutschland für Cottbus, Aachen und Kaiserslautern aktiv war, geschickt. Für Legia reichte es kurz vor Schluss nur noch zum Ausgleich durch Jakub Rzezniczak - zu wenig.

FC Basel - PFC Ludogorets Razgrad 2:0

Nach einem ruhigen Beginn beider Mannschaften nutzte Basel bereits die erste Chance der Partie in der elften Minute zur Führung. Eine Ecke von Marcelo Diaz fand zunächst keinen Abnehmer, bevor der Ball zu Fabian Frei sprang, der völlig unbedrängt einköpfte. Nur fünf Minuten später vergab Giovanni Sio die Möglichkeit zur Vorentscheidung, als er aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf.

Stattdessen fand Ludogorets besser in die Partie, blieb aber vor dem Tor erfolglos. Roman Bezjak kam dem Ausgleich vor der Pause am nächsten, sein Schuss in der 34. Minute verfehlte das Tor knapp.

Auch als Basel in der zweiten Hälfte weiter das Tempo aus dem Spiel nahm und den bulgarischen Gästen viel Platz ließ, wurde Ludogorets kaum gefährlich. Stattdessen entschied Philipp Degen die Partie zehn Minuten vor dem Ende mit einer Direktabnahme nach einer Ecke von Matias Delgado für Basel.

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