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Das mittelmäßige 1:1 der Schalker gegen PAOK Saloniki am Mittwochabend wurde zudem von Auseinandersetzungen einiger Zuschauer mit der Polizei getrübt. Nun ermittelt die UEFA.

Gelsenkirchen. Gegen Ende des Champions-League-Qualifikationsspiels vom FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki sahen sich einige anwesende Polizeibeamte genötigt, auf der Tribüne einzugreifen.

Sie vermuteten hinter dem Hochhalten der mazedonischen Flagge durch Schalker Anhänger eine politische Provokation gegenüber den mitgereisten griechischen Fans. Die S04-Fans wollen von intendierten Sticheleien jedoch nichts wissen. Die Fahne sei lediglich Ausdruck der Fanfreundschaft mit dem mazedonischen Klub Vardar Skopje.

Vorwurf: Politische Banner, Zuschauerausschreitungen und Verspätungen

Nichtsdestotrotz wirft die UEFA dem Verein neben dieser Aktion die aus dem damit verbundenen Polizeivorgehen resultierenden Zuschauerausschreitungen sowie die verspätetete Abgabe der Spielaufstellungen vor.

Schalkes Finanzvorstand Peter Peters blieb gegenüber dem Online-Portal derwesten.de allerdings gelassen: "Ich gehe nicht davon aus, dass wir mit Sanktionen rechnen müssen." Auf der vereinseigenen Webseite teilte Königsblau indes mit, dass man sich eingehend juristisch beraten lassen und auf Freispruch plädieren wolle.
 
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