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Slovan hatte seinen Vorsprung aus dem Hinspiel schon nach zwölf Minuten verspielt. Belgrad kam in Unterzahl nur dank der Auswärtstorregel weiter.

Bratislava. Der slowakische Meister Slovan Bratislava ist in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation ausgeschieden. Beim bulgarischen Titelträger Ludogorez Rasgrad waren die Hellblau-Weißen fußballerisch klar unterlegen und mussten nach einem 0:3 die Segel streichen. Serbiens Meister Partizan Belgrad ist gegen Schirak Gjumri aus Armenien nur knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt.

Ein 2:1-Erfolg aus dem Hinspiel hat Slovan Bratislava nicht zum Weiterkommen gereicht. Beim bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad verloren die Slowaken durch Tore von Ivan Stoyanov (3.) und Dani Abalo (12./78.) mit 0:3 und schieden aus. Das von einem Mäzen unterstützte Team aus Rasgrad, das nach dem Aufstieg 2011 zuletzt gleich zweimal den Titel gewann, erreichte erstmals die 3. Qualifikationsrunde zur Champions League.

In einer zähen Begegnung mit wenigen Torszenen machte sich Partizan Belgrad gegen den armenischen Champion Schirak Gjumri das Leben selbst schwer. Der serbische Meister der letzten sechs Jahre brillierte zwar nicht, kontrollierte aber fast eine Stunde lang das Geschehen. Nach der Roten Karte gegen Vladimir Volkov (55.) musste Partizan allerdings um das 0:0 zittern, das nach dem 1:1 aus dem Hinspiel in Armenien das Ticket für die 3. Runde sicherte.

Keine Probleme für Legia und Maribor

Polens Meister Legia Warschau verlegte sich in seiner Partie gegen den walisischen Titelträger The New Saints keineswegs darauf, den 3:1-Auswärtssieg aus dem Hinspiel zu verwalten. Doch erst der 17. Schussversuch der Hauptstädter durch den Georgier Vladimir Dvalishvili fand in der 53. Minute den Weg ins Tor zum erlösenden 1:0, welches die Partie und das Duell entschied.

Der slowenische Rekordmeister NK Maribor gab sich gegen den maltesischen Meister FC Birkirkara keine Blöße. Obwohl die Gäste wie schon beim 0:0 im Hinspiel gut mithielten und immerhin elf Schüsse auf das Tor von Jasmin Handanovic abgaben, machte NK durch Goran Cvijanovic (28.) und Mitja Viler (47.) die beruhigen Tore zum 2:0-Sieg und damit zum Weiterkommen.

Der deutsche Qualifikant Schalke 04 greift erst in der vierten und letzten Ausscheidungsrunde am 20./21. sowie 27./28. August ein.

Die Ergebnisse vom Mittwoch (Hinspiel-Ergebnisse):

Ludogorez Rasgrad (Bulgarien) - Slovan Bratislava (Slowakei) 3:0 (1:2)
Partizan Belgrad (Serbien) - Schirak Gjumri (Armenien) 0:0 (1:1)
NK Maribor (Slowenien) - FC Birkirkara (Malta) 2:0 (0:0)
Legia Warschau (Polen) - The New Saints (Wales) 1:0 (3:1)

Die Ergebnisse vom Dienstag (Hinspiel-Ergebnisse):

Schachtjor Karaganda - BATE Borissow 1:0 (1:0)
Celtic Glasgow - FC Cliftonville 2:0 (3:0)
Nomme Kalju (Estland) - HJK Helsinki (Finnland) 2:1 (0:0)
Sutjeska Niksic (Montenegro) - Sheriff Tiraspol (Moldawien) 0:5 (1:1)
Daugava Daugavpils (Lettland) - IF Elfsborg Boras (Schweden) 0:4 (1:7)
Molde FK (Norwegen) - Sligo Rovers (Irland) 2:0 (1:0)
EB/Streymur (Färöer Inseln) - Dinamo Tiflis (Georgien) 1:3 (1:6)
Skenderbeu Korce (Albanien) - Neftci Baku (Aserbaidschan) n.V. 1:0 (0:0)
Maccabi Tel Aviv (Israel) - Györi ETO FC (Ungarn) 2:1 (2:0)
Dinamo Zagreb (Kroatien) - CS Fola Esch (Luxemburg) 1:0 (5:0)
Vardar Skopje (Mazedonien) - Steaua Bukarest (Rumänien) 1:2 (0:3)
Zeljeznicar Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) - Viktoria Pilsen (Tschechien) 1:2 (3:4)
FH Hafnarfjördur (Island) - Ekranas Panevezys (Litauen) 2:1 (1:0)

Autor: Marco Heibel

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