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Der Champions-League-Referee hat seine Entscheidungen im Endspiel verteidigt: Franck Ribery und Dante hätten nicht vom Platz gestellt werden müssen.

London. Schiedsrichter Nicola Rizzoli hat seine Entscheidungen im Finale der Champions League verteidigt: Beim 2:1 von Bayern München gegen Borussia Dortmund hatten viele Beobachter Platzverweise für die Münchner Franck Ribery und Dante gefordert – für den Referee zu Unrecht. Darüber hinaus fand er nur lobende Worte für das Endspiel.

Ribery hatte seinen Gegenspieler Robert Lewandowski bei einem Zweikampf mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen und hätte nach Meinung einiger Experten aufgrund einer Tätlichkeit vom Platz gestellt werden müssen. Der 41-jährige Italiener sprach sich in der "Gazzetta dello Sport" dagegen aus - gab aber zu, dass er beide Spieler hätte bestrafen müssen: "Ich hätte beiden Gelb geben müssen."

Verteidiger Dante war mit Gelb vorbelastet, als er den Elfmeter gegen Marco Reus verursachte. Für Rizzoli war das Foul des Brasilianers "eine Nachlässigkeit", die keine Gelb-Rote Karte nach sich ziehen muss.

"Mehr Mühe in Italien"

Insgesamt sei er mit dem Auftreten der beiden Teams zufrieden: "Ich musste nur wenige Fouls pfeifen." Arjen Robben und BVB-Trainer Jürgen Klopp hätten ihm nach dem Spiel gratuliert. Rizzoli pfeift normalerweise in der Serie A - die in seinem Vergleich schlechter abschneidet. "In Italien hat man mehr Mühe, das Champions-League-Finale war einfacher", so sein Urteil.

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