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Der Referee des Champions-League-Endspiels wird nach der Partie von seinen Emotionen übermannt. Eine Legende lobt seine Performance.

London. UEFA-Schiedsrichter Nicola Rizzoli hat zugegeben, nach dem Champions-League-Finale im Wembley-Stadion geweint zu haben. Außerdem habe ihm Referee-Legende Pierluigi Collina zu seiner Leistung gratuliert.

Der 41-Jährige schildert in der Gazzetta dello Sport seine Emotionen nach dem 2:1 von Bayern München gegen Borussia Dortmund. "Es passierte nach dem Spiel", so Rizzoli: "Ich war allein und schaute mir das Stadion mit all den jubelnden Fans an - sogar die Dortmund-Fans. Die Anspannung fiel von mir ab und ich war zu Tränen gerührt."

"Wollte zuerst Collinas Urteil abwarten"

Rizzoli hatte sich im Finale gegen eine harte Linie entschieden und keinen Spieler vom Platz gestellt, obwohl auf beiden Seiten unsportliche Aktionen zu beobachten waren. "Ich dachte, dass ich mich ganz gut geschlagen habe", erinnert er sich, "aber ich wollte zuerst Collinas Urteil abwarten". Collina, langjähriger Referee, ist derzeit Chef der UEFA-Schiedsrichter-Kommission.

"Wenn ich etwas falsch gemacht hätte, wäre das eine Enttäuschung gewesen. Ich bin mit Collina aufgewachsen, das hätte es noch härter gemacht." Als Collina in die Umkleide kam, habe er seinen Atem angehalten, schilderte Rizzoli. "Er schaute mich ein paar Sekunden lang an und es war still. Dann sagte er: "Gut gemacht, gut gemacht, Leute."


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