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Im Pott ohne Pott - Als die Spieler des BVB am Nachmittag in der Heimat ankamen, redeten sie schon wieder vom "Positiven der Saison", waren aber noch herbe enttäuscht.

Dortmund. Die enttäuschten Spieler von Borussia Dortmund sind am Sonntagnachmittag wieder im Pott gelandet. Der Schmerz über die Niederlage gegen den FC Bayern München im Finale der Champions League saß noch tief, Roman Weidenfeller und Neven Subotic waren allerdings schon im ersten Schritt des Verarbeitungsprozesses und erklärten noch am Flughafen, wie es ihnen gerade geht und was sie aus diesem Spiel mitnehmen.

Roman Weidenfeller konnte sich schon wieder am Erfolg der gesamten Saison erfreuen: "Wir können sehr stolz sein, auf das, was wir geleistet haben, speziell in der Champions-League-Saison. Das war großartig. Dennoch sind wir natürlich alle noch ein Stück weit enttäuscht von dem Ergebnis von gestern", sagte er gegenüber Sky.

"Man muss auch ganz klar sagen, dass wir den Bayern wiederum Paroli geboten haben. Letztendlich war Bayern der glückliche Sieger und wir hatten das Nachsehen. Aber ich glaube, wir können aus diesem Finale sehr viel in die neue Saison hinein mitnehmen", fuhr der Vizekapitän fort.

"Wir greifen neu an"

"Irgendwann hat man gestern Abend versucht, das Ganze zu übergehen und sich mit dem Positiven beschäftigt. Das war ja auch wirklich grandios", erklärte er weiter. "Der Urlaub ist nun enorm wichtig. Man muss das Ganze erst einmal sacken lassen, mal runterkommen, sich mal mit ganz anderen Dingen beschäftigen. Dann kommen wir gestärkt zurück und greifen im August wieder neu an."



Neven Subotic klärte darüber auf, dass schon auf der Party nach dem Spiel über die Erfolge geredet wurde: "Teilweise ja. Wir hatten ja auch eine Party gestern in London und da haben wir alle positiv über die Saison geredet. Denn sie war ja auch positiv, da sollte man würdig feiern - das haben wir auch getan."

"Heute bin ich eingesackt"

So gut ging es für den Innenverteidiger aber nicht weiter: "Heute wiederum bin ich ein bisschen eingesackt. Wir sind hier angekommen und ich habe mich die ganze Zeit gefragt: 'Was wäre, hätten wir gewonnen? Wie wäre die Ankunft gewesen?' Sowas läuft in meinem Kopf derzeit ab. Aber das wird sich in den nächsten Tagen auch wieder relativieren und ich werde wieder zurück in den Alltag finden."

So kam auch Neven Subotic zu dem Schluss: "Ich bin ein Mensch, der aus so einer Niederlage das Positive mitnimmt. Direkt nach dem Spiel habe ich mir vorgenommen, noch härter an mir zu arbeiten, damit ich beim nächsten Mal nicht auf der Verliererseite bin."

EURE MEINUNG: Was kann der BVB aus dieser Saison mitnehmen?

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