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Der frühere Trainer des FC Bayern bescheinigt dem kommenden Coach vor dem möglichen Triple-Gewinn der Münchener ein schweres Erbe.

München. Ottmar Hitzfeld ist der Ansicht, dass der kommende Trainer des FC Bayern München, Pep Guardiola, keine einfache Aufgabe zu bewältigen hat. Sollte der deutsche Rekordmeister am kommenden Wochenende, nach Meisterschaft und Champions-League-Gewinn, im DFB-Pokal-Finale den dritten Titel der laufenden Saison unter Dach und Fach bringen, stehe der Spanier vor einer unangenehmen Aufgabe.

"Er ist nicht zu beneiden, falls Bayern das Triple holt. Die Erwartungshaltung ist sowieso riesig, und man will jetzt auch noch Zauber-Fußball von Pep Guardiola sehen", urteilte Hitzfeld beim Bezahlsender Sky Sport.

"Besser geht es kaum"

"Jupp Heynckes hat es vorgemacht. Besser kann man fast nicht spielen. Pep Guardiola muss eine neue Ära einleiten. Er hat dafür ein paar Jahre Zeit. Ob er das gleich bestätigen kann? Das wird schwer."

Zum Finalsieg der Bayern hatte der 64 Jahre alte Trainer ebenfalls eine deutliche Meinung. Demnach habe der FCB den Titel unter dem Strich verdient. "Je länger das Spiel dauerte, umso stärker wurde der Favorit. Die Bayern haben auf den Sieg gedrängt. Man hat ihren enormen Willen gespürt, den sie in dieser Saison an den Tag gelegt haben."

Hitzfeld war von 1998 bis 2004 und von 2007 bis 2008 selbst als Trainer beim FC Bayern tätig. In dieser Zeit gewann er drei Mal die deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und holte in der Saison 2000/01 den zuvor letzten Champions-League-Titel mit den Münchenern. Seit 2008 ist er Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.

EURE MEINUNG: Steht Guardiola ein schwieriges erstes Jahr beim FC Bayern bevor?

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