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Owomoyela: Heynckes fachlich "deutlich besser" als Klopp

Noch-BVB-Spieler Patrick Owomoyela sieht Bayern-Trainer Jupp Heynckes fachlich klar vor Jürgen Klopp. Klopp habe andere Stärken, das Geschäft habe aber auch er nicht neu erfunden.

London. Der Noch-Dortmunder Patrick Owomoyela hat sich im Vorfeld des Champions-League-Finals zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München zu den Trainern der Final-Mannschaften geäußert. Der 33-jährige Abwehrspieler, dessen auslaufender Vertrag beim BVB nicht verlängert wurde, sieht Bayern-Trainer Jupp Heynckes in manchen Bereichen besser als BVB-Coach Jürgen Klopp.

Klopp hat andere Vorzüge

"Fachlich gesehen gibt es bestimmt auch Trainer, die auf gleichem Niveau sind, vielleicht sogar Trainer, die deutlich besser sind: Heynckes, Guardiola…Aber diese Wirkung nach außen und die Art und Weise, damit umzugehen und auch die richtigen Worte und den richtigen Hebel zu finden, die Mannschaft mitzureißen - da gibt es wenige, die ihm das Wasser reichen können", analysierte Owomoyela bei Sky.

Klopp habe dennoch "das Geschäft nicht neu erfunden. Er hat sicherlich einen neuen Weg nach Dortmund gebracht, auch einen positiven. Er ist fachlich ein guter Trainer. Davon gibt es bestimmt noch den einen oder anderen, aber der kann sich nicht so gut verkaufen."

Owomoyela: Götze ist "das nötige Risiko eingegangen"

Außerdem gab der 16-fache deutsche Nationalspieler Einblicke in die Gefühlswelt von Mario Götze, der im Sommer zum FC Bayern wechselt. Götze hatte sich im Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid (30. April) einen Muskelfaserriss zugezogen und wurde trotz intensiver Reha nicht rechtzeitig bis zum Finale wieder fit. Götze sei "das nötige Risiko eingegangen, aber das ist leider nicht positiv ausgegangen".

"Er hat sich extrem darauf fokussiert, noch einmal für den BVB zu spielen und uns helfen zu können, das Finale zu gewinnen. Er wollte sich vernünftig verabschieden und zeigen, dass er sich für den Verein zerreißt. Er ist momentan sehr traurig, dass es nicht geklappt hat, weil es schon ein etwas unruhiger Abschied war und nicht so ganz glücklich für ihn", berichtete Owomoyela.

Owomoyela hatte, aufgrund diverser Verletzungen, in dieser Saison kein Pflichtspiel für die erste Mannschaft des BVB bestritten. Schon in der vergangenen Saison stand er nur bei zwei Bundesligaspielen in der Startelf. Sein Vertrag beim BVB läuft Ende Juni aus und wurde nicht verlängert, insgesamt absolvierte er für Dortmund in fünf Spielzeiten nur 84 Spiele.

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