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Das Finale der Königsklasse steht vor der Tür - und das Gros der Fans wird das Spiel im TV verfolgen. Im Fokus: Die Kommentatoren Reif und Rethy, die sich Kritik erwehren müssen.

London. Bela Rethy und Marcel Reif werden das Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund kommentieren. Im Vorfeld des Endspiels von Wembley bezogen sie Stellung zu Kritik und angeblicher Parteilichkeit.

Im Interview mit der Bild zeigten sich die beiden Endspielkommentatoren von "ZDF" und "Sky" gelassen, was Anfeindungen von Teilen der Zuschauer betrifft. "Da müssen wir mit leben. Ich glaube, es gehört zu unserer Dienstleistung, solche Sachen zu ertragen. Das ist im Preis enthalten", sagte Rethy.

Der 56-jährige Wiener, der seit 1991 im Free-TV kommentiert, war bereits 2008 für das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und dem BVB zuständig. "Wir haben damals einige Anrufe in der Redaktion bekommen. 80 Anrufer sagten, ich sei ein Bayern-Schwein. 80 meinten, ich sei eine Dortmund-Sau", so Rethy, der augenzwinkernd anfügte: "So gut hat Kritik selten getan."

Auch Reif, der 1999 zum Pay-TV-Sender "Premiere" - heute "Sky" - wechselte, berichtete von vergleichbaren Erfahrungen: "Die Dortmund-Fans unterstellen mir, ich sei durch und durch Bayern-Fan. Die Fans in München sagen, ich sei viel zu kritisch mit Bayern."

"So lange das so ist, kann nicht alles falsch sein, was ich mache", so Reif, der aber auch bekannte: "Ich werde immer einen Ton treffen, den nicht jeder Fan mag."

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