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In der abschließenden Pressekonferenz vor dem großen Finale gab der 23-Jährige noch einmal ein paar Statements zum Besten.

London. Bei ausgelassener Stimmung standen Thomas Müller, Philipp Lahm und Trainer Jupp Heynckes bei der letzten Pressekonferenz vor dem Finale der Champions League zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München den Journalisten Rede und Antwort. Originelle Aussagen gab es einmal mehr von Müller.

Riesige "Erfahrung"

"Niemand hat so eine Wahnsinns Erfahrung so wie ich mit meinen 23 Jahren“, scherzte Müller gleich zu Beginn auf die Frage, ob er vor dem großen Finale nervös sei. "Nach den letzten zwei Finals bin ich jetzt nicht mehr ganz so nervös, sondern gehe das ganze wie ein normales Champions-League-Spiel an. Natürlich wird das Kribbeln ein bisschen da sein. Ich freue mich, nicht mehr und nicht weniger.“

Keine Angst vor Elfmeterschießen

Vor einem möglichen Elfmeter-Drama scheinen die Bayern keine Angst zu haben: "Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand in die Hose scheißt“, so die prompte Antwort des Nationalspielers. Die Finalniederlage 2012 habe derweil eher positive Aspekte: "Das letzte Finale hat keine negativen Seiten für morgen, wenn dann nur Positive, man ist motiviert. Man wird noch aufmerksamer agieren, weil man eben durch eine Standardsituation ein Finale aus der Hand gegeben hat. Das schärft nur die Sinne für morgen“, meinte Müller.

Nichts dagegen, morgen zu gewinnen

An einen zusätzlichen Druck glaubt Kapitän Philipp Lahm nicht: "Wir stehen nicht mehr unter Druck. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft immer noch die Möglichkeit hat, in den nächsten Jahren auf diesem Niveau Fußball zu spielen. Ich sehe die Zukunft auch rosig.“

"Es gibt keine Garantie dafür, so einen Titel zu gewinnen. Wir haben einen Riesenschritt nach vorne gemacht und sind reifer im Spiel. Die Spieler sind im richtigen Alter. Es spricht nichts dagegen, morgen hier zu gewinnen.“



„Wollen das Ding gewinnen“

Lahm glaubt nicht an eine Wachablösung im europäischen Fußball: "Ob es eine Wachablösung ist, wird man sehen. Wir wollen morgen unbedingt das Ding nach München holen, dann sehen wir weiter. Ich sehe der Zukunft sehr positiv entgegen, das passt alles bei uns. Man kann jetzt noch nicht von einer Wachablösung reden.“

Keine Schwächen

Wenn es nach Thomas Müller geht, gibt es beim FC Bayern keine Defizite und verweist auf die Pressekonferenz von Borussia Dortmund: "Da müssen wir nachher auf die PK von Dortmund schauen. Ich habe nicht den Eindruck, dass wir eine Schwäche haben. Ich weiß nicht, wo bei uns die offensichtliche Schwachstelle ist.“

Viel Lob gibt es dennoch für den Gegner: "Dortmund ist eine Mannschaft, die ziemlich komplett ist. Gegen solche Mannschaften zu spielen ist immer unangenehmer und schwerer. Sie haben auch Einzelspieler mit einer guten Qualität. Sie haben alles, was man braucht, um Erfolg zu haben. Wir sind uns bewusst, dass es nicht leicht wird. Wir kennen uns untereinander und freuen uns alle auf das Spiel morgen.“

Elfmeter trainiert

Nach den Spielern war Jupp Heynckes an der Reihe, der sich auch mit einem Elfmeterschießen auseinandersetzt: "Meine Spieler haben den einen oder anderen Elfmeter geschossen, aber auch andere Standards trainiert“, erklärte der Trainer.

Appell an den Fußballgott

"Im letzten Jahr hätten wir es verdient gehabt, aber vielleicht ist der Fußballgott ja morgen mit uns“, spielte er auf die unglückliche Finalniederlage 2012 an. Für das Endspiel gegen den BVB zeigte er sich mehr als zuversichtlich: "Ich weiß, was meine Mannschaft zu Leisten imstande ist, ich war immer sehr zuversichtlich und überzeugt, genauso sehe ich das morgen. Wir haben eine außergewöhnliche Mannschaft, die im Kollektiv einen wunderbaren Fußball spielt. Wenn wir das morgen abrufen, werden wir das Spiel gewinnen.“

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