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Am Samstag wird Geschichte geschrieben! Der BVB trifft im Kampf um den Henkelpott auf den FCB, und die Vorfreude ist riesig - natürlich auch bei den Akteuren aus Dortmund.

Dortmund/London. Nur noch einmal schlafen, dann ist es soweit: Das Spiel der Spiele steht an, Borussia Dortmund und der FC Bayern München duellieren sich in Wembley um die Champions-League-Krone.

Vor allem für den BVB ist es ein riesen Erfolg, in London dabei sein zu dürfen - entsprechend erwartungsvoll sind die Dortmunder Protagonisten vor dem Duell mit dem Süd-Rivalen. In einem vom Verein zur Verfügung gestellten Video gaben sie ihre Gedanken vor dem Finale preis…

Die Dortmunder Akteure über…

...den Teamgeist des BVB

Jakub Blaszczykowski: "Warum wir so stark sind? Wir sind eine richtige Mannschaft. Jeder ist dabei, ob er spielt oder auf der Bank sitzt. Das gibt uns Zusammenhalt. Unser Vorteil ist, dass jeder kämpft - egal ob offensiv oder defensiv. Immer als Mannschaft. Das ist natürlich leicht, aber genau deswegen können wir am 25. Mai in London spielen."

Sebastian Kehl: "Wir haben eine Mannschaft kreiert, die nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich die die Geschichte von Borussia Dortmund mit geschrieben hat. Der Erfolg hängt sicherlich von vielen Faktoren ab - und nicht nur von den Jungs, die am Ende auf dem Platz die Tore schießen."

Marco Reus: "Die Jungs, die schon zweimal Meister und Pokalsieger geworden sind, haben gemerkt, dass es nur miteinander geht. Da zählt nicht nur eine Person, sondern alle - auch die, die nicht spielen. Jeder ist für jeden da und jeder kämpft für jeden. Das sieht man auch im Spiel."

Roman Weidenfeller: "Der Zusammenhalt in der Mannschaft - wir lachen, flachsen zusammen in der Kabine. Wir stehen unseren Mann auf dem Platz - gemeinsam. Jeder ist für den anderen da, jeder setzt sich für den anderen ein. Das ist das Schöne an Borussia Dortmund."

Jürgen Klopp: "Ich finde, dass Fußball als Mannschaftssport nur seine Berechtigung hat, wenn man sich gegenseitig stärker macht und sich mit den Mitspielern besser versteht als mit den auch netten Jungs anderer Mannschaften. Wenn man sich in der Mannschaft wohler fühlt als an jedem anderen Ort, die Familie ausgenommen. Das halte ich für ein Naturgesetz. Und es ist unser aller Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das möglich ist."

Ilkay Gündogan: "Wir wollen die Spiele immer auf unsere Art und Weise spielen. Wer uns in den letzten ein, zwei Jahren verfolgt hat, der weiß, dass dieses laufaufwendige, intensive, leidenschaftliche Spiel bei uns dazugehört - in Kombination mit den technischen Voraussetzungen, die sehr, sehr viele bei uns mitbringen. Das zu kombinieren, ist in der Art und Weise so vielleicht nirgendwo anders möglich. Aber es liegt immer an uns, dieses Potenzial in den Spielen abzurufen."

...den Weg nach Wembley

Marco Reus: "Das erste Spiel gegen Ajax hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben, in dem wir allen bewiesen haben, dass wir auch in der Champions League mithalten können. Da hat Robert kurz vor Schluss das 1:0 gemacht, das war sehr wichtig für uns, für unseren Glauben. Dann wussten wir immer, dass wir in der Lage sind, Spiele auch auswärts zu gewinnen. Gegen starke Teams, die auch mitspielen, tun wir uns immer leichter."

Sebastian Kehl: "Das hätte in dieser Form keiner erwartet. Wir haben uns natürlich vorgenommen, in dieser Champions-League-Saison besser abzuschneiden als in der vergangenen. Dort sind wir für eine Menge Naivität am Ende hart bestraft worden. Das haben wir in dieser Saison deutlich besser gemacht. Wir haben berauschende Spiele absolviert. Aber gerade nach dem Heimspiel gegen Malaga war klar: In dieser Saison ist noch Einiges machbar und vielleicht kann uns am Ende keine Mannschaft aufhalten. Dass wir in London jetzt am Ende gegen Bayern München spielen, ist natürlich besonders brisant und macht diesen Wettbewerb prickelnd. Da freuen wir uns riesig drauf. Aber davon ausgehen konnte sicherlich keiner."

Jakub Blaszczykowski: "Was wir gut machen, ist nicht zu weit nach vorne zu gucken. Wir warten einfach auf das nächste Spiel - und in dem wollen wir immer das Beste zeigen. So haben wir in der Champions League gespielt, und das wünsche ich mir auch für das letzte Spiel in London. Es war einfach stark, was wir bis jetzt gezeigt haben, keine Frage. Richtig gute Spiele, gute Ergebnisse - das war einfach stark."

Jürgen Klopp: "Es war schon ein bisschen so, dass wir nach dem Viertelfinale und der Art und Weise, wie wir das überstanden haben, gedacht haben: 'Wenn wir heute weiterkommen, dann können wir möglicherweise auch noch weiterkommen.'"

Michael Zorc: "Mit der Art und Weise und den Ergebnissen haben wir die 'Road to Wembley' sehr verdient beschritten."

Ilkay Gündogan: "Ich hoffe natürlich auf den ganz großen Wurf und das ganz positive Ende. Aber auch, wenn das nicht gelingt, gab es so viele Highlights in dieser Champions-League-Saison - ob es jetzt die beiden Spiele im Halbfinale gegen Real Madrid waren, oder das Malaga-Spiel, das unfassbar war. Ein solches Spiel werde ich wahrscheinlich nie mehr wiedererleben."

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