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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kann nicht verstehen, warum der Aufsichtsrat des FC Bayern das Rücktrittsangebot von Uli Hoeneß nicht angenommen hat.

Berlin. Geht es nach SPD-Kanzlerkandidat und BVB-Aufsichtsrat Peer Steinbrück hätte Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß aufgrund seiner Steueraffäre zurücktreten müssen. Hoeneß hatte dem Bayern-Aufsichtsrat seinen Rücktritt angeboten, dieser hatte ihn zur Verwunderung Steinbrücks jedoch abgelehnt.

"Dass alle Vereinsmitglieder und Fans zurückhaltend reagiert haben, das kann man ja noch verstehen, aber der Aufsichtsrat hätte anders entscheiden müssen. Die Regeln in den Unternehmen, in denen Aufsichtsratsmitglieder tätig sind, müssen auch für Uli Hoeneß gelten. Sein Angebot, das Amt ruhen zu lassen, hätte unbedingt angenommen werden müssen", betonte Steinbrück in der Sport Bild.

"Deswegen gibt es ja die Regeln"

Gleichzeitig räumte der 66-Jährige jedoch ein: "Alle, die ihn kennen, sind zerrissen zwischen der Sympathie für ihn und dem Erschrecken, was er gemacht hat." Es sei schwierig, "zu trennen zwischen dem Menschen und dem Top-Fußball-Manager Uli Hoeneß einerseits und ihm als Steuersünder andererseits."

Aus diesem Grund wäre es die bessere Option gewesen, seine Ämter ruhen zu lassen: "Dann käme keiner in Verlegenheit. Deswegen gibt es ja die Regeln." Steinbrück ist der SPD-Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 2013. Dem Aufsichtsrat von Borussia Dortmund gehört er seit 2010 an.

EURE MEINUNG: Hätte Hoeneß seine Ämter ruhen lassen müssen?

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