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Matthias Sammer hat die verbalen Äusserungen von Dortmund-Trainer Jürgen Klopp entspannt gekontert. So oder so stünde der FC Bayern München vor einer glorreichen Zukunft.

München. Matthias Sammer hat die verbalen Attacken von Jürgen Klopp entspannt gekontert. Vor dem Champions-League-Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München werden "die Töne" aggressiver und selbstbewusster.

Klopp hatte in Bezug auf den Götze-Wechsel in der Sun kürzlich gespöttelt: "Wenn es das ist, was die Bayern wollen. Es ist wie bei James Bond - außer, dass sie der andere Typ sind."

Bayern der "Bösewicht"?

Dass konnte der FC Bayern nicht auf sich sitzen lassen. Sportdirektor Matthias Sammer konterte: "Die ganze Welt hinter sich zu wähnen, ist doch auch eine Form der Bescheidenheit. Es ist doch so: Wir haben Meinungsfreiheit in Deutschland. Wenn Jürgen Klopp meint, gewisse Bilder in die Welt hinaussenden zu müssen, dann hat er das zu verantworten. Aber wir müssen uns davon nicht immer angesprochen fühlen. Das haben wir nicht nötig."

Darüber hinaus scheint man beim Rekordmeister die Favoritenrolle endgültig anzunehmen: "Wenn wir unser Top-Niveau erreichen, dann kann es keinen anderen Sieger geben außer uns. Die Qualität, die Substanz und auch der Geist dieser Mannschaft wird dazu führen, dass sie irgendwann den großen Titel holt. Am liebsten natürlich ganz schnell. Aber er wird kommen. Ganz sicher", erklärte Sammer im Audi Star Talk.

"Die Welt" ist für...?

In vier Tagen kommt es zum ersten deutschen Finalduell in der Königsklasse. Beide Vereine sind darum bemüht die Fans auf ihre Seite zu ziehen. So sagte Borussen-Trainer Klopp kürzlich im Guardian: "Ich denke, in diesem Moment muss die Welt des Fußballs auf unserer Seite sein."

Sammer andererseits fragte spöttisch: "Hat er das (Interview, Anm.d.Red.) in Deutsch oder in Englisch geführt?", und ergänzte: "Wir haben Meinungsfreiheit in Deutschland. Er äußert sich zu gewissen Themen - und wir nicht."

Fairplay geht vor

Trotz der großen Rivalität und der Brisanz des Spiels versuchte Sammer die Wogen zu glätten: "Egal was passiert, nach dem Spiel sollten wir fair miteinander umgehen". Gleichzeitig ergänzte er aber auch in Bezug auf die kürzliche Auseinandersetzung mit Klopp beim "Bundesligavorspiel" : "Wer aber zu mir in die Zone kommt, der sei herzlich willkommen".

Zu seinem persönlichen Stellenwert beim FC Bayern sagte Sammer: "Ich strebe an, dass mich irgendwann nicht nur meine Familie, sondern auch die gesamte Fußballnation liebt - irgendwie gelingt es mir aber nicht. Ich bin jetzt beim FC Bayern angestellt, meine Identifikation wird immer größer. Mein Motiv ist Erfolg."

Am 25. 05. 2013 steigt das erste rein deutsche Finale der Champions-League-Geschichte in London. Mal schauen, wer nach dem Spiel noch so souverän und gelassen sein kann...

EURE MEINUNG: Sammer vs Klopp, Bayern gegen Dortmund. Wer hat am Ende die Nase vorn?

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