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Giovane Elber äußert sich zu der schwierigen Situation für Mario Gomez beim FC Bayern. Der Brasilianer meint: Die Münchner brauchen weder Robert Lewandowski noch Neymar.

München. Der frühere Stürmer des FC Bayern, Giovane Elber, hat mit Mario Gomez Mitleid. Dabei schätzt der Brasilianer den deutschen Nationalspieler sehr. Die Münchner brauchen laut Elber Robert Lewandowski nicht. Von Neymar hält der 40-Jährige nicht sonderlich viel.

"Mir tun Stürmer wie Mario Gomez richtig leid", sagte Giovane Elber im "Kicker"-Interview. Nicht etwa weil Gomez beim FC Bayern nicht so häufig zum Einsatz kommt, sondern "weil er in diesem Ein-Stürmer-System seine Stärken nicht ausspielen kann. Gomez ist die ärmste Sau".

Dabei weiß nicht nur Elber, der von 1997 bis 2003 das Trikot der Münchner trug, die Qualitäten des deutschen Nationalspielers sehr zu schätzen. "Selbst mein Landsmann Romario, einer der weltbesten Stürmer der Geschichte, lobt ihn in höchsten Tönen. Gomez sei ein exzellenter Torjäger", erklärte der Brasilianer.

"Bayern braucht Lewandowski nicht"

Elber würde Gomez nicht zu einem Wechsel raten. Es sei denn, die Bayern würden tatsächlich Robert Lewandowski von Borussia Dortmund holen. "Dann muss Mario darüber nachdenken. Allerdings bin ich der Meinung: Bayern braucht Lewandowski nicht", so der 15-malige brasilianische Nationalspieler.

Der deutsche Rekordmeister könnte bald allerdings noch mehr Offensivspieler in seinen Reihen haben. Zuletzt wurden die Münchener immer wieder mit Neymar vom FC Santos in Verbindung gebracht. "Was wollen die Bayern mit Neymar?", meinte Elber dazu: "Ich glaube nicht, dass er reif ist für so eine Topmannschaft. Er sollte sich erst einmal in Spanien oder Portugal beweisen."

Dass der Klub von der Isar am Samstag das Champions-League-Finale in London gegen den BVB gewinnen wird, da ist sich Elber ganz sicher. "Ich bin davon überzeugt, dass sich die Bayern diesmal keine Blöße geben werden", meinte der frühere Stuttgarter.

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