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Der Nationalspieler vom FC Arsenal hält das Endspiel im Londoner Wembley-Stadion für völlig offen. Podolskis Sympathien gehören allerdings seinem Ex-Klub.

London. Nationalspieler Lukas Podolski vom FC Arsenal hält das Champions-League-Endspiel in London zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund für völlig offen. Die Sympathien des 27-jährigen Stürmers vom FC Arsenal liegen allerdings eher bei seinem Ex-Klub Bayern München.

"Für mich gibt es keinen Favoriten, in einem einzigen Spiel ist alles möglich", sagte Podolski im Interview mit Bild am Sonntag über das deutsch-deutsche Finale am 25. Mai im Wembley-Stadion.

Für den Nationalspieler, der seit Juni 2012 in der Hauptstadt Großbritanniens aktiv ist, ist sein Ex-Klub Bayern München "Spitze in Europa". Allerdings hält er auch große Stücke auf den BVB, der "eine bärenstarke Saison und Champions League gespielt" hat. Das sei zu großen Teilen das Verdienst von Jürgen Klopp, den Podolski als "positiv verrückten Trainer" charakterisierte.

Podolski: BVB auch ohne Götze stark

Der Ex-Kölner traut den Dortmundern sogar zu, einen eventuellen Ausfall von Mario Götze, der sich nach seinem Faserriss im Lauftraining befindet, kompensieren zu können: "Mario ist ein Ausnahmespieler. Aber es gibt immer Momente, in denen Klubs Stars ersetzen müssen. Sehr oft gelingt dies auch."

So verfüge der BVB mit Reus, Lewandowski, Gündogan oder Hummels über weitere Topspieler, erläuterte Podolski. Allerdings sei es durchaus auch möglich, "dass Götze ihnen am Ende zum Erfolg fehlt, wenn er nicht aufläuft", so der elffache Premier-League-Torschütze der Gunners.

Sympathien für die Bayern und Heynckes

Der 27-Jährige hält allerdings "mehr zu den Bayern", bei denen er zwischen 2006 und 2009 unter Vertrag
stand. Schließlich kenne er in München noch einige Spieler, die medizinische Abteilung und viele im Umfeld, so der 108-fache Nationalspieler weiter. Über Trainer Jupp Heynckes, unter dem er während dessen Interimsengagement zum Ende der Saison 2008/09 noch trainiert hat, lautet sein Urteil kurz und knapp: "Ein super Coach."

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