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Der ehemalige deutsche Nationalkeeper äußerte sich im Vorfeld des Endspiels in der "Königsklasse" zur Favoritenrolle der Münchener und mögliche Folgen einer Niederlage.

Köln. Der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn glaubt, dass eine mögliche Finalniederlage von Bayern München im Endspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund am 25. Mai (20.45 Uhr/live im ZDF und auf Sky) dem neuen deutschen Meister Schaden zufügen könnte.

Der Druck steigt

Bei kurzfristiger Betrachtung "könnte eine Niederlage für das Umfeld und die Spieler eine verheerende Wirkung entfalten", sagte Kahn dem Kölner Express: "Vor allem für die Spieler, die schon bei zwei Finalniederlagen dabei waren." Die Favoritenrolle der Münchner verschärfe zudem den Druck auf die Mannschaft "ganz erheblich".

"Real oder Barca leichter gewesen"

Bereits Ottmar Hitzfeld hatte unter der Woche eine ähnliche Meinung geäußert. Seiner Ansicht nach wäre ein Finale gegen Real Madrid oder Barcelona für Bayern leichter gewesen, "allein schon wegen der Favoritenrolle".

So sei die Enttäuschung in München riesig, wenn nach 2010 und 2012 auch das dritte Endspiel binnen vier Spielzeiten verloren ginge.

Angst vor Zweiklassengesellschaft in der Bundesliga

Auch die Verschiebung der Kräfteverhältnisse in der Bundesliga sieht der 43 Jahre alte ehemalige Nationaltorhüter kritisch. "Tendenziell deutet sich ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere zwischen Dortmund und dem FC Bayern auf der einen Seite und den anderen Vereinen an."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) mache sich "Gedanken darüber, wie auch in Zukunft ein attraktiver Wettbewerb gewährleistet werden kann".

EURE MEINUNG: Sind die Bedenken von Oliver Kahn gerechtfertigt?

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