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Champions League-Finale: "Dortmund hat nichts zu verlieren!"

Das Innenverteidiger-Duo des BVB kontert die Aussagen von Arjen Robben und schiebt den Bayern die Favoritenrolle im Champions-League-Finale zu. Dortmund habe nichts zu verlieren.

Dortmund. Am 25. Mai treffen im Londoner Wembley-Stadion Borussia Dortmund und der FC Bayern München im Champions League-Finale aufeinander. Während Arjen Robben den Druck und die Favoritenrolle dem BVB zuschreibt, sehen Mats Hummels und Neven Subotic die Sache ganz anders.

Im Finale unter Druck? BVB-Innenverteidiger kontern Robben

Das Champions-League-Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München wirft seine Schatten voraus. Im Bild-Gespräch sprach das Dortmunder Innenverteidiger-Duo Mats Hummels und Neven Subotic über die Chancen gegen den neuen Deutschen Meister und die Favoritenrolle.

"Mich wundert es, warum wir Druck haben sollten", sagte Hummels. Teamkollege Subotic betonte: "Die Bayern haben ganz realistisch betrachtet schon deutlich mehr Druck. Sie haben letztes Jahr ihr Heim-Finale verloren." Zuvor hatte Bayerns Arjen Robben erklärt, der BVB stünde wegen der bisher titellosen Saison beim Endspiel im Londoner Wembley-Stadion unter Zugzwang.

Subotic: Champions-League-Titel wäre "i-Tüpfelchen"

Das sieht das Dortmunder Erfolgsduo jedoch anders. "Wir sind mit diesem Team zum ersten Mal im Finale und haben schon alle Erwartungen meilenweit übertroffen", so Subotic. Der 24-jährige Serbe bezeichnete den möglichen Titelgewinn als "i-Tüpfelchen". Hummels pflichtete bei: "Ich weiß nicht, welcher BVB-Fan enttäuscht sein sollte, wenn wir Zweiter in der Champions League werden würden."

Obwohl sich die BVB-Innenverteidigung keinen Druck aufbürden wollte, betonte Hummels die eigenen Stärken. Dortmund könne jeden Gegner schlagen. "Dass die Bayern unfassbar stark sind und Barca mit 7:0 nach Hause geschickt haben, kann man natürlich nicht kleinreden", so der deutsche Nationalspieler: "Aber das heißt ja nicht, dass sie nicht auch mal ein Spiel verlieren."

Hummels: "Spielen kein Amok-Pressing mehr"

Den internationalen Misserfolg des letzten Jahres haben die Borussen unterdessen engültig verarbeitet. "Wir haben aus dem Gruppen-Aus in der vergangenen Saison gelernt", so Hummels: "Das Problem waren nur die leichten Fehler und die mangelnde Chancen-Verwertung. Jetzt stehen wir etwas tiefer und spielen kein Amok-Pressing mehr. Das war der Schlüssel."

Durch den Halbfinal-Erfolg gegen Real Madrid steht der BVB am 25. Mai in London zum ersten Mal seit 1997 im Champions-League-Finale. Damals schossen Karl-Heinz Riedle und Lars Ricken die Borussen zum Titelgewinn. Zwei Jahre später sorgten die Münchner im Elfmeterschießen gegen den FC Valencia für den bisher letzten deutschen Titel in der Königsklasse.

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