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Im Anschluss an das bittere Ausscheiden im Halbfinale der "Königsklasse" war die Stimmung bei den Katalanen entsprechend niedergeschlagen.

Barcelona. Der FC Bayern München hat den FC Barcelona innerhalb einer Woche gleich zweimal gedemütigt. Nach dem 0:4 im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals, setzte es im heimischen Camp Nou eine 0:3-Pleite für die "Blaugrana". Spieler und Verantwortliche waren nach Spielende zwar enttäuscht, schickten aber auch Glückwünsche an den Gegner.

"Man kann nur gratulieren"

"Es ist nicht angenehm mit einer Situation wieder dieser zu leben. Wir haben in der ersten Halbzeit alles versucht, aber nach dem ersten Tor, war es vorbei. Die letzten 45 Minuten waren sehr schwer", urteilte Innenverteidiger Gerard Pique im Anschluss an die Begegnung gegenüber CANAL PLUS.

Das Ausscheiden wollte der spanische Nationalspieler aber nicht auf das Fehlen des wichtigsten Spielers im Kader, der heute - nicht vollends fit - nur auf der Bank saß, reduzieren. "Messi ist der Beste auf der Welt. Natürlich ist es nicht dasselbe ohne ihn, aber ich glaube, auch mit ihm wäre es nicht sonderlich anders verlaufen."

Wenn ein Team besser sei, könne man nur gratulieren, so Pique weiter. "Nun denken wir nur an die Liga und bereiten uns auf die letzten Spiele vor, um schnellstmöglich Meister zu werden."

"Hatten defensive Probleme"

Für Xavi Hernandez hatte die Niederlage hingegen personelle Gründe: "Wir hatten viele Probleme in der Defensive ohne Puyol, Abidal, Mascherano und Busquets - aber auch Messi fehlte. Wir brauchen aber keine Ausreden suchen – Bayern war besser. "

Anschließend wehrte sich der 33 Jahre alte Mittelfeldmann gegen die titulierte Wachablösung im europäischen Fußball: "Es ist nur nicht fair, nun zu sagen, dass der deutsche Fußball besser sei als der spanische, nur wegen diesen Spielen. Unser Team ist immer noch gut. Wir sind konstant und haben in den letzten Jahren viele Titel gewonnen, auch wenn wir im Moment nicht wissen, wie man gegen Bayern oder Real Madrid spielen muss."

Ergebnisse für Rosell zu deutlich

Für Barca-Präsident Sandro Rosell fielen die beiden Spiele gegen den deutschen Rekordmeister zu hoch aus. "Ich denke das 0:7 ist insgesamt zu deutlich und nicht angemessen. Es zeigt nicht den wirklichen Unterschied zwischen den Klubs, aber sie waren besser"

Auch er denke nicht, dass der spanische Fußball Probleme habe. "Zwei der besten vier Mannschaften Europas kommen aus Spanien, aber sie trafen auf zwei deutsche Teams, die besser waren."

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